Frau inszeniert Attentat

Messer selbst in Bauch gerammt

(15.03.2024) Eine vermeintliche Attacke mit einem Messer auf eine 21-Jährige im Linzer Franckviertel im Oktober war laut aktuellen Angaben inszeniert. Die Frau soll zugegeben haben, sich mit der Klinge selbst einige Zentimenter tief in den Bauch gestochen zu haben. Damit wollte sie angeblich zeigen, dass die Gegend gefährlich sei.

Vorgetäuschter Überfall

Am 24. Oktober behauptet die Frau, von einem maskierten Angreifer überfallen worden zu sein. Dieser soll in ihrem Rucksack nach Geld gesucht haben. Als sie dann um Hilfe gerufen hat, soll ihr der Angreifer mit einem Messer in den Bauch gestochen haben. Anschließend sei er ohne Beute geflohen. Jetzt hat sie zugegeben, dass es diesen Angreifer nie gegeben hat.

Motiv: Aufmerksamkeit erregen

Sie hat erklärt, dass sie sich verletzt habe, um auf die vermeintliche Gefährlichkeit der Gegend hinzuweisen. Ihrer Meinung nach seien bei früheren Amtshandlungen, an denen sie beteiligt war, die Beschuldigten nicht angemessen zur Rechenschaft gezogen worden. Nähere Details zu diesen Vorfällen sind der Polizei-Pressestelle nicht bekannt.

(APA/DS)

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