Frauenmord in Liesing

Mann in Lebensgefahr

(06.10.2023)

Eine 34-jährige Frau ist in Wien-Liesing offenbar von ihrem 63-jährigen Lebensgefährten getötet worden. Beide wurden am Donnerstag gegen 17.00 Uhr in einer Doppelhaushälfte mit Schnittverletzungen aufgefunden. Die Frau war tot, der Mann wurde in die Intensivstation eines Spitals eingeliefert und schwebte nach einem Suizidversuch in Lebensgefahr. Gegen den 63-Jährigen wird wegen Mordverdachts ermittelt, erläuterte Polizeisprecher Markus Dittrich am Freitag gegenüber der APA.

Angehörige des 63-Jährigen hatten sich Sorgen gemacht und deshalb die Polizei verständigt. Mit Hilfe der Feuerwehr verschafften sich Beamte Zutritt zu dem Haus des Paares. Im ersten Stock fanden sie "sowohl die Frau als auch den Mann am Boden liegend vor", berichtete Dittrich. Der Körper der 34-Jährigen wies Schnitt- und Stichverletzungen auf. Der Notarzt konnte nur mehr den Tod der Frau feststellen.

Auch der 63-Jährige hatte Schnittverletzungen, erläuterte Dittrich. Er war aber am Leben und wurde von der Berufsrettung Wien notfallmedizinisch versorgt. Die Feuerwehr unterstütze mit einer Drehleiter den Abtransport des Schwerverletzten aus dem Obergeschoß des Haues. Anschließend wurde der Mann mit dem Wiener Rettungshubschrauber in ein Spital gebracht. Er lag mit lebensgefährlichen Verletzungen auf der Intensivstation.

In unmittelbarer Umgebung der beiden Personen wurden zwei Messer sichergestellt. Aufgrund der derzeitigen Erkenntnisse gehen die Ermittler von einem Gewaltverbrechen aus, das der 63-Jährige begangen haben dürfte, schilderte Dittrich. Als Motiv wurden vorerst Geldprobleme vermutet. Das Landeskriminalamt Wien, Außenstelle Süd, führt die weiteren Ermittlungen.

(FJ/APA)

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