GAK trennt sich von Feldhofer
Nach 0:8-Debakel in Wien
(17.08.2026) Die 0:8-Niederlage in der dritten Fußball-Bundesliga-Runde am Sonntag bei Rapid ist das letzte Match von Ferdinand Feldhofer als GAK-Trainer gewesen. Am Tag danach wurde der Steirer vom Verein mit sofortiger Wirkung freigestellt. Man ziehe die Konsequenzen aus der sportlichen Entwicklung der ersten drei Saisonspiele, hieß es in einer Aussendung. "Wir mussten im Sinne des Vereins eine klare Konsequenz ziehen", wurde Interims-Sportdirektor Andreas Lienhart zitiert.
Die Grazer waren mit einer 0:3-Niederlage bei Meister LASK in die Saison gestartet, es folgte ein 2:1-Heimsieg gegen Aufsteiger Austria Lustenau. Mit drei Punkten liegt der Verein nach drei Runden auf Rang neun der Zwölferliga, letztlich entschied aber die Abfuhr in Wien-Hütteldorf. "Um in dieser noch jungen Saison die notwendige Veränderung herbeizuführen, war es unerlässlich, einen neuen Impuls zu setzen", meinte GAK-Präsident Rene Ziesler. "Wir haben die Gesamtsituation analysiert und handeln konsequent. Die Aufarbeitung mit der Mannschaft läuft ab sofort."
Neubesetzung noch offen
Der Fokus gelte nun der sportlichen Neuausrichtung und der Vorbereitung auf die kommenden Aufgaben, so Präsident René Ziesler. "Eine 0:8-Niederlage tut weh und hinterlässt Spuren", argumentierte wiederum Lienhart. "Ferdinand Feldhofer hat mit zwei erfolgreichen Klassenerhalten sehr gute Arbeit geleistet, wofür wir ihm sehr dankbar sind. Dennoch kann man nach so einem Ergebnis nicht zur Tagesordnung übergehen." Man bedanke sich bei Feldhofer für die Zusammenarbeit. Die Neubesetzung des Cheftrainer-Postens werde nach Finalisierung kommuniziert.
Feldhofer bedankte sich für das über zwei Jahre in ihn gesetzte Vertrauen. "Der GAK ist in dieser Zeit in vielen Bereichen gewachsen, hat weiter an Professionalität gewonnen und sich als spannende Plattform für die Entwicklung von Spielern etabliert", erklärte der 46-Jährige. "Auch in schwierigen und herausfordernden Phasen ist es uns gemeinsam gelungen, aus eigener Kraft den Klassenerhalt zu sichern. Sportlich war die letzte Niederlage ein Rückschlag." Feldhofer bedankte sich bei allen im Umfeld Beteiligten. "Ich war stolz darauf, an der Seitenlinie für den GAK zu stehen."
(apa/mc)