Gift für die Katze

Augen auf beim Pflanzenkauf

(12.01.2024) (10.01.2024) Klassische Zimmerpflanzen sind bei vielen Menschen beliebt. Allerdings bleiben Pflanzen von den tierischen Mitbewohnern oft nicht unbemerkt, besonders von Katzen, die gerne knabbern. Doch Vorsicht! Viele sind giftig für Stubentiger. Hier sind Tipps, worauf du in deinen vier Wänden achten sollst.

Katzengras anbieten

Katzen haben einen instinktiven Drang, Pflanzen zu verzehren, nicht weil es ihnen schmeckt, sondern weil Gras als natürliches Brechmittel wirkt, um Haarballen auszuwürgen. Katzengras kann einfach zu Hause gezogen werden, ohne Kunstdünger und Pestizide. Wer jedoch nicht nur auf Katzengras setzen möchte, sollte beim Kauf von Zimmerpflanzen einiges beachten, zum Beispiel, dass überschüssiges Gießwasser nicht im Untersetzer verbleibt, um zu verhindern, dass der Stubentiger es trinkt.

Giftige Zimmerpflanzen

Besonders klassische Zimmerpflanzen sind für Katzen giftig. Daher ist es wichtig, beim Kauf den genauen lateinischen Namen zu verwenden, um Verwechslungen zu minimieren. Vorsicht ist auch bei neu gekauften Pflanzen geboten, da sie behandelt oder in mit Kunstdünger versehener Erde gezogen sein könnten.

Beispiele für schädliche Pflanzen sind: [Liste nicht vollständig und ohne Gewähr].

  • Aloe vera
  • Alpenveilchen (Cyclamen)
  • Bambus (Bambusoideae)
  • Drachenbaum (Dracaena)
  • Efeu (Edera)
  • Fensterblatt (Monstera deliciosa)
  • Flamingoblume (Anthurium)
  • Gummibaum (Ficus elastica)
  • Kaffee
  • Nordmanntanne (etwa als Christbaum!)
  • Orchideen (Orchidaceae)
  • Palmfarn (Cycadales)
  • Weihnachtsstern (Euphorbia pulcherrima)
  • Wüstenrose (Adenium obesum)
Katze

Auf die Dosis kommt es an

Es gibt auch eine Kategorie zwischen "essbar", "giftig" und "schwach giftig". Diese umfasst Zimmerpflanzenarten, die nicht als Giftpflanzen eingestuft sind. Ein einmaliges Knabbern sollte also nicht sofort zu Vergiftungserscheinungen führen. Dennoch sollte man vermeiden, dass Ihre Tiere diese Pflanzen als Snack verzehren. Wähle einen Standort aus, den die Katzen nicht erreichen kann.

Unerreichbare Plätze

In Katzenhaushalten sollte man auch Pflanzen mit Dornen und scharfen oder spitzen Blättern vermeiden. Wenn diese für die Samtpfoten unerreichbar sind, beispielsweise auf Regalen oder in Hängeampeln, in hohen Gläsern oder einem Flaschengarten, ist das kein Problem. Wenn deine Katze den Zimmerpflanzen keine Beachtung schenkt und sie nicht anknabbert, kannst du laut der Initiative „Natur im Garten“ aus untenstehenden Exemplaren wählen.

(sd)

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