Giftiges Kinderspielzeug

AK warnt vor Holzspielsachen

(25.03.2024) Babys vergiften? Das muss nicht sein, oder? Mit Spielsachen aus Holz verschenkt man ja eigentlich hochwertige Produkte - jedoch sind die Artikel nicht immer schadstofffrei, wie ein Test des Magazins Konsument in Kooperation mit der Arbeiterkammer (AK) Oberösterreich zeigt: In fünf von 13 getesteten Bauklötzen, Steckspielen, Nachzieh- und Schiebefiguren für Kinder unter drei Jahren fanden sich Schadstoffe in Lack, Sperrholz oder Textil.

In jedem Produkt mindestens 1 Treffer

Die Spielwaren wurden auf insgesamt 220 Schadstoffe, etwa Schädlingsbekämpfungsmittel, Farbmittel, Flammschutzmittel, Formaldehyd, Weichmacher und Schwermetalle überprüft. Bei jedem Produkt gab es zumindest einen Treffer. Acht Spielsachen sind aber wegen der geringen Mengen unbedenklich.

5 Produkte gefährlich

Fünf Produkte hingegen können nicht empfohlen werden. Ein magnetisches Angelspiel setzt mehr Formaldehyd frei als erlaubt. Es bleibt aber unterhalb des Grenzwertes der Spielzeugrichtlinie und wurde mit "weniger zufriedenstellend" bewertet. Vier Artikel fielen durch und erhielten ein "nicht zufriedenstellend". Ein lilafarbener Holzwürfel aus einem Set enthielt einen Farbstoff, der eine krebserregende Substanz abspalten kann, die Lacke zudem eine umweltschädliche Chemikalie. Im schwarzen Kunststoffring der Räder einer Schiebefigur wurden problematische Weichmacher in einer Menge gefunden, die nach EU-Recht verboten ist. Im Lack eines Nachziehhundes und in jenem roter Bausteine wurden Stoffe gefunden, die unter Verdacht stehen, Krebs auszulösen.

(fd/apa)

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