Gletscher rinnen davon

2022 schlimmstes Jahr

(20.04.2023) In den Alpen ist im Jahr 2022 mehr Eis als je zuvor geschmolzen. Treibhausgase nehmen wieder zu. Der Eisverlust in Grönland und der Antarktis hat sich einem Bericht zufolge seit den 1990er-Jahren verfünffacht. In den vergangenen drei Jahrzehnten gingen dort demnach im Zuge des Klimawandels etwa 7.560 Milliarden Tonnen Eis verloren, teilte die europäische Raumfahrtbehörde ESA am heutigen Donnerstag mit. Das entspreche einem Eiswürfel mit etwa 20 Kilometern Kantenlänge. Durch das Abschmelzen sei der Meeresspiegel seit 1992 um 21 Millimeter angestiegen.

Während das Schmelzen von Polareis zu Beginn der 1990er-Jahre für etwa 5,6 Prozent des Meeresspiegelanstiegs verantwortlich gewesen sei, mache es heute gut ein Viertel des Anstieges aus, hieß es. Seit 1992 haben die polaren Eisschilde dem Bericht zufolge jährlich Eis verloren. Die sieben Jahre, in denen am meisten Eis schmolz, liegen alle im letzten Jahrzehnt, wie es in der Mitteilung hieß. Einen Höhepunkt erreichte das Abschmelzen 2019, als es im Sommer eine Hitzewelle in der Arktis gab. Insgesamt schmolzen in dem Jahr 612 Milliarden Tonnen Polareis. Laut dem EU-Erdüberwachungsprogramm Copernicus, ist es besonders problematisch, dass die Temperaturen in Europa aktuell doppelt so stark wie im globalen Durchschnitt steigen.

In dem Forschungsprojekt beobachten Polarforscherinnen und Polarforscher die Eismassen in Grönland und der Antarktis mit Hilfe von Satellitendaten. Die ESA und die US-Raumfahrtbehörde NASA finanzieren das Projekt.

(fd/apa)

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