Graz: Nach Silvester-Brand

Drei immer noch auf Intensiv

(03.01.2024) Die Ermittlungen zum tödlichen Brand in der Silvesternacht in einer Grazer Bar laufen auf Hochtouren. Während die Brandursache laut Polizei in einigen Tagen feststehen sollte, ist jetzt die Todesursache der 21-jährigen Niederösterreicherin bekannt. Sie ist in den Flammen an einer Rauchgasvergiftung gestorben. Es befinden sich heute noch, eineinhalb Tage nach dem Vorfall, fünf Lokalgäste im Krankenhaus.

Gesundheitszustand stabil

Am LKH-Universitätsklinikum Graz werden am Mittwoch noch vier Personen medizinisch versorgt - zwei von ihnen weiterhin auf der Intensivstation. Ihr Gesundheitszustand sei stabil, heißt es seitens einer Sprecherin. Eine der beiden sei am Mittwoch operiert worden, die andere Person werde voraussichtlich am Freitag operiert. Beide haben schwere Verbrennungen erlitten.

Die zwei anderen Lokalgäste befinden sich auf der Normalstation im LKH-Universitätsklinikum. Ihnen gehe es mittlerweile wieder gut. Sie hatten Rauchgasvergiftungen erlitten und dürften bald das Krankenhaus verlassen, heißt es. Bei einer Angehörigen eines betroffenen Lokalgastes, die aber nicht unmittelbar beim Brand dabei war, sondern aufgrund der Aufregung mit Verdacht auf einen Herzinfarkt ins Krankenhaus gebracht worden war, konnte indessen Entwarnung gegeben werden: Sie hat keinen Infarkt erlitten.

Ein Lokalgast befindet sich auch noch im LKH Graz II Standort West in Behandlung und liegt dort wegen einer schweren Rauchgasvergiftung im künstlichen Tiefschlaf. Der Zustand sei laut ärztlicher Auskunft stabil.

Vorsätzliche Brandstiftung möglich

Der Brand in dem Lokal in der Grazer Sporgasse war am Neujahrstag gegen 3.30 Uhr im Eingangsbereich ausgebrochen und breitete sich rasch auf Einrichtung und Dekoration aus. Neben dem Todesopfer aus dem Bezirk Mödling wurden 21 Gäste teilweise sehr schwer verletzt. Eine technische Brandursache konnte noch am Neujahrstag ausgeschlossen werden. Eine fahrlässige oder vorsätzliche Brandstiftung steht im Raum. Sprühkerzen kommen als Ursache in Betracht, doch die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.

(APA/DS)

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