Grenzen dicht: Das musst du beachten

(18.02.2016) Versaut uns die Grenzsicherung spontane Wochenend-Trips ins Ausland? Die wegen der Flüchtlingskrise eingeführten Grenzkontrollen werden uns Autofahrern künftig wohl einige Nerven kosten. Zwar kommen wir auch weiterhin quasi nonstop nach Ungarn, Slowenien und Italien, bei der Rückreise müssen wir aber mit Megastaus rechnen. Da die Polizei Personenkontrollen durchführen wird, musst du unbedingt einen gültigen Reisepass oder Personalausweis mitführen. Der Führerschein zählt nicht.

Sebastian Obrecht vom ARBÖ:
“Es werden da sicher Erinnerungen an früher wach. Man muss hier einfach sehr lange Wartezeiten einplanen. Das Auto wird deswegen nicht auseinandergenommen werden, man muss jetzt also nicht mit Zollfahndungen rechnen. Aber die Auto-Insassen werden sich bestimmt ausweisen müssen.“

Damit musst du künftig bei Fahrten ins Ausland und retour beachten:

• Grenzwartezeiten einplanen: Die Polizei führt Personenkontrollen durch. Du musst also von Ungarn, Slowenien oder Italien aus mit Stau bei der Einreise nach Österreich rechnen. Die Ausreise wird in Sachen Kontrolle hingegen nur Richtung Deutschland mühsam.

• Ausweispflicht: Ein Reisepass oder Personalausweis ist ohnehin immer mitzuführen gewesen. Jetzt wird allerdings unter Garantie auch kontrolliert. Alle Insassen müssen sich ausweisen können. Der Führerschein ist zu wenig.

• Gültige Dokumente: Eigentlich darf man in viele EU-Staaten auch mit einem bis zu 5 Jahre abgelaufenen Reisepass einreisen, beispielsweise nach Italien. In der Praxis wird das aber oft nicht gerne gesehen. Unser Tipp: Fahre nur mit wirklich gültigen Dokumenten ins Ausland.

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