Griechen wollen Strand zurück

Kampf gegen Strandbars

(03.08.2023) Jetzt reicht’s! Die Griechinnen und Griechen wollen ihre Strände zurück, heißt es von der sogenannten „Handtuchbewegung“. Diese Protestaktion richtet sich jedoch nicht gegen den Tourismus, sondern gegen das Verhalten illegaler Strandbar-Betreiber. Diese nehmen nämlich viel Platz ein und das führt dazu, dass, Einheimische ihren Platz am Meer verlieren.

Die Einwohner Paros zeigen sich am Sonntag bei einem Protest am Strand Santa Maria ziemlich verärgert. Mit Handtüchern und Transparenten ziehen sie entlang der Promenade. Mit Aufschriften wie: „Wir fordern unsere Strände zurück“ und „Rettet die Strände“, möchten sie auf ihr Anliegen aufmerksam machen.

Mehr Schein als Sein

An den Stränden Griechenlands gibt es eine Vielzahl an illegalen und halblegalen Strandbars, deren Strandliegen und Sonnenschirme den ganzen Strand einnehmen. Bereits zum Start der Sommersaison wurden die Staatsanwaltschaften im ganzen Land dazu aufgefordert, zu handeln. Die Bürgerinnen und Bürger sollen ungehinderten Zugang zu allen Stränden erhalten, denn das griechische Gesetz kenne keine Privatstrände.

Griechenland verfügt samt seinen Inseln mit rund 14.000 Kilometern über die längste Küste des Mittelmeers. Dementsprechend sind Kontrollen unwirksam und lassen viele Betreiber von Strandbars ungeschoren davonkommen. Paros Einwohner, Nikolas Stefanou gegenüber dem öffentlich-rechtlichen Sender ERT: „Das Gesetz besagt, dass kein Strand zu mehr als der Hälfte bewirtschaftet werden darf.

Illegale Strandbars boomen

Viele der Besitzer mieteten von der Gemeinde 16 Quadratmeter Strand und verbauen 500 Quadratmeter dicht an dicht mit Sonnenschirmen und Liegen. Es wird aber noch besser, denn: „Wir haben Beschwerden von Mitbürgern vorliegen, die von den Betreibern richtiggehend verscheucht wurden, weil sie ihr Handtuch neben den Liegen auf dem Sand ausbreiten wollten“, sagte der Mitbegründer der „Bewegung der Bürger Paros für freie Strände“.

Die Demonstrantinnen und Demonstranten von Paros, die von den Medien „Handtuchbewegung“ getauft wurden, können als Vorbild dienen, weil diese Besonderheit der illegalen Ausbreitung der Strandbars vielen Griechen Umstände machen. Die Protestbewegung erhält allerdings recht viel Support über die Sozialen Medien. Kommendes Wochenende wird sich zeigen, welchen Einfluss sie auf Griechenlands Strände haben.

(sw)

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