Grippewelle ebbt ab

Rückgang nach Peak

(28.01.2026) Die derzeitige Grippewelle in Österreich hat ihren Höhepunkt überschritten. Nach mehreren Wochen steiler Zunahme der Influenza-Infektionen gehen die Fallzahlen nun wieder zurück – ein Hoffnungsschimmer für Patient:innen und Gesundheitseinrichtungen im Land.

Weniger Infektionen und Abwasserdaten

Die neuen Auswertungen von getesteten Proben der Medizinuni Wien zeigen deutlich sinkende Infektionsraten. Auch das Abwassermonitoring verzeichnet eine reduzierte Viruslast, die mit dem Rückgang der Grippefälle einhergeht.

Die Krankenkasse ÖGK meldet inzwischen zwei Wochen in Folge, dass die Zahl der wegen Influenza krankgemeldeten Versicherten erstmals wieder unter 5.000 liegt.

Warum die Welle abklingt

Nach Angaben von Infektiolog:innen begann die Grippewelle dieses Jahr rund vier Wochen früher als üblich und erreichte ihren Höhepunkt entsprechend früher. Die saisonale Dynamik hat sich deshalb zeitlich verschoben, was auch zu einem früheren Rückgang führt.

Trotz des aktuellen Rückgangs wird die Virusaktivität voraussichtlich noch einige Wochen anhalten – insbesondere, weil bald Semesterferien beginnen und sich während Urlaubsreisen Menschen wieder stärker mischen könnten.

Was das für uns bedeutet

Der rückläufige Trend ist ein positives Signal für das Gesundheitssystem und Betroffene von Grippe, bedeutet aber keine völlige Entwarnung. Virolog:innen weisen darauf hin, dass die Infektionszahlen bis in die kommenden Wochen weiter schwanken können, bevor sie endgültig auf niedrigem Niveau bleiben.

(AA)

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