Halloween Feier eskaliert

Waren Taten geplant?

(01.11.2022) In der Linzer Innenstadt haben in der Halloween-Nacht auf Dienstag rund 200 überwiegend Jugendliche massiv randaliert. Laut Polizei haben sie u.a. mit pyrotechnischen Gegenständen auf die Oberleitungen der Straßenbahn geschossen, sodass aus Sicherheitsgründen der Strom abgeschaltet wurde. Sechs Personen wurden festgenommen, zwei Polizisten verletzt, so die Bilanz der Ausschreitungen.

Heute sorgt für Aufregung, dass die Taten geplant gewesen sein könnten! - Jugendliche hatten sich vorab auf TikTok darüber ausgetauscht.

Gegen 21.00 Uhr seien die ersten Notrufe bei der Polizei eingegangen. Eine große Personengruppe, die sich am Taubenmarkt in der Fußgängerzone getroffen habe, werfe Böller auf Passanten. Daraufhin rückte ein Großaufgebot von rund 170 Polizistinnen und Polizisten aus, darunter auch Cobra-Einsatzkräfte. Mit Absperrgittern versuchte man, die Randalierer einzukesseln.

Nachdem einige von ihnen auch Böller gegen Oberleitungen der Straßenbahn warfen, schlugen gegen 23.00 Uhr die Linz Linien wegen möglicherweise herabstürzender Leitungen Alarm. Dann bestehe Lebensgefahr für Fußgänger, woraufhin der Strom in den Oberleitungen abgestellt wurde. Erst ab 2.00 Uhr wurde der Betrieb der Straßenbahn in der Fußgängerzone wieder aufgenommen. Um 3.00 Uhr war der Großeinsatz der Polizei beendet. Insgesamt wurden 130 Identitätsfeststellungen durchgeführt, sechs Personen wegen aggressiven Verhaltens bzw. Ordnungsstörungen festgenommen. Zwei Einsatzkräfte der Polizei wurden leicht verletzt.

Brisant:

Auf der Plattform TikTok finden sich heute mehrere Videos, die zeigen, dass die Vorkommnisse von den Jugendlichen geplant waren. Offenbar werden Szenen aus dem Netflix-Film "Athena". In dem Film geht es um einen Soldaten, der die Polizei für den Tod seines Bruders verantwortlich macht. Später mischt sich auch die Bevölkerung ein und es kommt zu massiven Ausschreitungen gegenüber der Polizei.

In Kommentaren auf TikTok wird dann angekündigt, dass Linz "zu Athena" wird. Auch über die Beschaffung von Böllern wird in den Kommentaren offen geplaudert.

(APA/jf/FJ)

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