Handeln bei Migräne wichtig

Checkliste kann helfen

(19.03.2026) Eine Migräne ist heute in vielen Fällen gut behandelbar. Entscheidend dafür ist jedoch eine gesicherte Diagnose durch einen Neurologen. Nur auf dieser Grundlage können moderne und wirksame Medikamente zur Vorbeugung von Attacken eingesetzt werden. Eine spezielle Checkliste kann helfen, typische Symptome frühzeitig zu erkennen. Wer entsprechende Anzeichen bei sich feststellt, sollte daher möglichst rasch ärztlichen Rat einholen.

Neurologe Manfred Eder beschreibt pulsierende, pochende oder stechend-bohrende Kopfschmerzen und ein meist einseitig auftretender Schmerz als die wichtigsten Symptome. Es handelt sich bei einer Migräne bei einer starken bis sehr starken Schmerzintensität, die bei geringen körperlichen Tätigkeiten wie beispielsweise das Steigen von Stiegen verschlimmert wird. Außerdem kann es zu Übelkeit bis hin zum Erbrechen sowie Licht-, Lärm- und Geruchsempfindlichkeit kommen. Auch in der Familie sollte man sich umsehen. Die Neigung zur Krankheit kann vererbbar sein.

Migräne kündigt sich an

Migräne-Attacken können sich im Vorhinein durch diverse Faktoren ankündigen. Demnach kann es fünf bis 60 Minuten vorm Auftreten der Schmerzen zu neurologischen Ausfällen kommen. Dieses Phänomen bezeichnet man Aura. Das macht sich unter anderem durch visuelle, sensorische und sprachliche Veränderungen bemerkbar. Mögliche Symptome sind flimmerndes Sehen, Gesichtsfeldausfälle sowie farbige, blendende Kreise, Vierecke oder Zickzacklinien oder Lichtblitze.

Migräne-Experte Manfred Eder meint, dass die Beschwerden bei Anfällen oft massiv sind. „Man möchte nur mehr liegen und das am besten in einer vollkommen reizarmen Umgebung, wie einem abgedunkelten, ruhigen Raum. Ein Zustand, der von einigen Stunden bis zu drei Tagen andauern kann", erklärt der Neurologe. Oft können dann diverse Tätigkeiten wie Arbeit, Verabredungen mit Freunden oder familiäre Aufgaben nicht ausgeführt werden.

Knapp eine Milliarde Menschen betroffen

12 bis 13 Prozent der Weltbevölkerung leidet unter Migräne-Anfällen. In Österreich beklagen sich knapp über eine Millionen Menschen über die Probleme der Krankheit. Dabei ist es wichtig zu reagieren. Sollte die Migräne unbehandelt bleiben, kann das zu chronischen Problemen führen und somit das Leben der Betroffenen und Angehörigen schwerwiegend beeinflussen.

"Sowohl bei der Behandlung einer Migräne-Attacke als auch zur Vorbeugung, also um die Häufigkeit und Heftigkeit der Anfälle zu reduzieren, haben wir heute verschiedene hochwirksame Medikamente zur Hand", macht Manfred Eder aufmerksam.

(apa/sp)

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