Handy-Spionage per Bundestrojaner?

(31.01.2017) Kommt jetzt tatsächlich ein Bundestrojaner, mit dem die Behörden dein Smartphone manipulieren? Das Maßnahmenpaket der Regierung sorgt für Aufregung. Neben dem Verschleierungsverbot wird im Netz vor allem über die neuen Kommunikations-Überwachungsmaßnahmen diskutiert. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft können Daten, die bei den Telekomkonzernen anfallen, für 12 Monate eingefroren werden. Auch WhatsApp und andere Messengerdienste sollen überwacht werden können, Details dazu werden aber nicht genannt.

Das Problem: Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung muss ausgetrickst werden und das bringt einen mutmaßlichen Bundestrojaner – also eine Spionagesoftware - ins Spiel.

Datenschützer Georg Markus Kainz:
“Die Behörden müssten bei einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zumindest auf einem der Geräte eine Schadsoftware einschleusen. Und das geht natürlich viel zu weit. Das wären Methoden eines totalen Überwachungsstaats.“

Wichtige Maßnahmen der Regierung:

• Sicherheitspaket: Die Grenzen sollen stärker überwacht und die Video-Überwachung ausgebaut werden. Zudem werden neuen Kommunikations-Überwachungsmaßnahmen eingeführt. Auch für WhatsApp und Co. – Einzelheiten sind aber nicht bekannt.

• Verschleierungsverbot: Vollverschleierung im öffentlichen Raum soll verboten werden. Zudem soll ein Kopftuchverbot für Polizisten, Richter und Staatsanwälte kommen. (Neutralitätsgebot im öffentlichen Dienst)

• Tablets für Schüler: Alle Schulen sollen künftig mit WLAN ausgestattet werden. Schüler sollen bereits aber der Unterstufe mit einem Tablet, ab der Oberstufe mit einem Laptop arbeiten. Die Lehrer natürlich auch.

Das gesamte Update zum Regierungsprogramm findest du HIER!

Mauna Loa spuckt wieder Lava

Weltgrößter Vulkan auf Hawaii

Kurz bei der WKStA

Tonbandmitschnitt soll aufklären

Politik-Umfrage

Unzufriedenheit enorm gestiegen

Brauereien streiken

Warnstreiks in der Steiermark

Klimaaktivisten besetzen Unis

Hörsaal an Boku besetzt

Wiener Energiebonus startet

200€ für viele Haushalte

Baustelle stürzt ein!

Drei Verletzte in Vorarlberg

ÖBB: Nichts geht mehr!

Seit Mitternacht lahmgelegt