Hangrutsch in Tirol

Mehrere Häuser eingeschlossen

(18.05.2023) Ein Hangrutsch hat im Tiroler Zillertal dazu geführt, dass ein Ortsteil der Gemeinde Schwendau nur zu Fuß erreichbar ist. Die Straße nach Kleinschwendberg wurde gesperrt, rund 30 Personen sind davon betroffen, berichtete der ORF Tirol am Donnerstag. Bereits Anfang Mai bildete sich ein Riss in der Straße, mit den intensiven Niederschlägen habe sich die Situation nun verschlechtert, hieß es. Zugstrecken in der Steiermark und Tirol blieben gesperrt.

Eine Notversorgung für Lebensmittel und mögliche Rettungseinsätze sei eingerichtet worden, sagte Bürgermeister Franz Hauser. Notfalls könne auch ein Einsatz mittels Hubschrauber absolviert werden. Am Montag beginnen die Arbeiten. Die Sperre der Straße dürfte zwei bis drei Wochen dauern.

Bahnstrecken in der Steiermark und Tirol blieben nach dem starken Regen abschnittsweise gesperrt. Betroffen sind die Strecken zwischen Spielfeld-Straß und Leibnitz sowie in Tirol zwischen Ötztal und Landeck-Zams, teilten die ÖBB am Donnerstag in einer Aussendung mit. Die Aufräumarbeiten werden noch mehrere Wochen lang andauern.

In der Steiermark war am Mittwoch der Triebwagen eines Personenzugs wegen einer Mure entgleist. Mit den Aufräumarbeiten im Gleisbereich wurde begonnen, die entgleiste Schnellbahn wurde bereits abtransportiert. Laut ÖBB wird die Sperre im Bereich Ehrenhausen voraussichtlich bis 30. Mai dauern, nach den Murenabgängen müssen die Hänge und Böschungen neben der Bahn nun begutachtet werden. Der Schienenersatzverkehr mit Bussen für Fernverkehrszüge zwischen Graz und Spielfeld-Straß sowie für den Nahverkehr zwischen Leibnitz und Spielfeld-Straß bleibt aufrecht, der Güterverkehr wird umgeleitet.

Wegen eines Murenabganges auf der Weststrecke sind laut ÖBB zwischen Ötztal und Landeck-Zams bis 24. Mai keine Zugfahrten möglich. Die Aufräumarbeiten an den Gleisanlagen haben bereits begonnen, die Arbeiten an den Schutzbauwerken sowie die Hangsicherungen werden noch mehrere Wochen dauern. Ein Schienenersatzverkehr mit Bussen für den Nah-, Fern- und Nachtreiseverkehr bleibt aufrecht, mit Fahrzeitverlängerungen von bis zu 60 Minuten ist zu rechnen. Ab 24. Mai soll der Betrieb für Fern- und Nachtreiseverkehr wieder aufgenommen werden, der regionale Nahverkehr wird voraussichtlich bis 18. Juni komplett als Schienenersatzverkehr mit Bussen gefahren.

(apa/makl)

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