Hausbrand: Frau will springen

Aus viertem Stock

(28.01.2022) Bei einem Zimmerbrand in einem Mehrparteienwohnhaus in Wien-Meidling sind am Donnerstag drei Menschen leicht verletzt worden. Eine 39-Jährige geriet jedoch in Panik und drohte aus dem vierten Stock des in der Michael-Bernhard-Gasse gelegenen Gebäudes zu springen. Sie konnte jedoch beruhigt und über das Stiegenhaus geborgen werden, berichtete die Berufsfeuerwehr am Freitag.

Das Feuer brach aus noch unbekannter Ursache im zweiten Stock eines Bauteils im Hinterhof des Gebäudes aus. Der Inhaber der betroffenen Wohnung konnte diese zwar rechtzeitig verlassen, jedoch blieb die Eingangstüre offen stehen und von dort drang der dichte Rauch ins Stiegenhaus ein. Laut Berufsfeuerwehr entwickelte sich der Brand dermaßen schnell, dass Flammen und Rauch nicht nur rasch aus Fenstern der Brandwohnung austraten, sondern kurz darauf auch aus der offenen Eingangstüre ins Stiegenhaus. Zahlreiche Personen wurden daher auf den Brand aufmerksam und alarmierten die Feuerwehr.

Die Feuerwehrleute begannen sofort, das Feuer mit zwei Löschleitungen unter Atemschutz von innen und im Außenangriff zu bekämpfen. Aus einem Fenster im vierten Stock drang aufgrund einer offenstehenden Wohnungstüre dichter Rauch, eine Person stand am Fenster, machte panisch auf sich aufmerksam und war kurz davor, in die Tiefe zu springen. Während ein Feuerwehrmann beruhigend auf diese Person einwirkte, wurde das Sprungkissen unterhalb des Fensters aufgebaut.

Die Frau konnte aber rasch über das verrauchte Stiegenhaus mit einer Brandfluchthaube in Sicherheit gebracht werden, wie auch weitere vier Personen aus anderen Wohnungen des Hauses. Bei dem Brand wurden insgesamt drei Personen leicht verletzt und von der Berufsrettung notfallmedizinisch versorgt und anschließend hospitalisiert, neben der 39-jährigen war dies noch eine 45-jährige Frau und ein 75-jähriger Mann. Mehrere Gegenstände wurde aus der Brandwohnung ausgeräumt, um sie dann im Freien endgültig abzulöschen. Die Brandursache wird vom Landeskriminalamt Wien untersucht.

(APA/CD)

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