Haustiere in Nordkorea essen?

wegen Nahrungsmittelknappheit

(19.08.2020) Kim Jong-un soll den Bürgern befohlen haben, die eigenen Haustiere zum Essen auszuhändigen. Medien werfen der Regierung in Nordkorea vor, wegen einer Lebensmittelknappheit zu drastischen Maßnahmen zu greifen. Das sorgt für große Aufruhr in der Bevölkerung.

Die südkoreanische Zeitung "Chosun Ilbo" berichtet, dass es in Nordkorea eine schreckliche Aktion geben soll. Kim Jong-un soll den Besitz von Haustieren als einen "verdorbenen Trend der Bourgeoisie" bezeichnet haben.

Lieferung an Zoos und Restaurants
Da noch dazu eine Lebensmittelknappheit herrscht, würden Haushalte mit Hunden ausfindig gemacht und die Menschen gezwungen werden, die Tiere herzugeben. Diese sollen dann getötet und entweder an Zoos oder an Restaurants geliefert werden. Hundehalter seien außer sich, so die Quelle weiter.

Fake News?
Die Berichterstattung der südkoreanische Zeitung "Chosun Ilbo" muss jedoch mit Vorsicht genossen werden. Die Zeitung hat in der Vergangenheit schon oft Fake-News über ihr nördliches Nachbarland verbreitet.

Handel mit Hunde- und Katzenfleisch in den USA verboten
In den USA war der Handel mit Hunde- und Katzenfleisch meist legal. Erst US-Präsident Donald Trump hat 2018 ein Gesetz unterzeichnet, das den Handel mit Hunde- und Katzenfleisch in den USA verbietet.

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