Abgemagert im Schrank!

Mutter quält eigenes Kind

(14.06.2021) In Hildesheim in Deutschland muss sich eine 60-Jährige jetzt vor dem Landesgericht verantworten, weil sie während des ersten Lockdowns ihr Kind schwer misshandelt hat. Der Frau wird vorgeworfen, im Frühjahr 2020 ihren Sohn eingesperrt und lebensgefährlich verletzt zu haben. Des Weiteren hat die Mutter ihrem Kind so wenig zu essen gegeben, dass dieses fast verhungert ist.

Die Frau soll wegen der pandemiebedingten Schulschließung so überfordert und verärgert gewesen sein, dass sie ihren ganzen Frust an ihrem siebenjährigen Sohn ausgelassen hat.

Auf 13,8 Kilo abgemagert

Schon vor der Pandemie soll der Junge sehr dünn gewesen sein und auffällig oft seine Mitschüler um Essen gefragt haben. Als der Junge dann am ersten Schultag nach dem Lockdown im Juni 2020 nicht in die Schule gekommen ist, wurde das Jugendamt verständigt. Die Mutter hat die Behördenmitarbeiterin jedoch nicht in ihre Wohnung gelassen. Daraufhin verschafft sich die Polizei Zugang und findet den Jungen abgemagert in einem Schrank. Der Bub hat nur mehr 13,8 Kilogramm gewogen.

Die angeklagte Mutter soll ihren Sohn auch durch Schläge mit einer Thermoskanne auf den Kopf schwer verletzt haben. Für den Prozess sind zunächst vier Verhandlungstage angesetzt worden. Das Urteil soll demnach am 21. Juni gesprochen werden.

(makl)

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