Heizen bleibt teuer

Aber billiger als letztes Jahr!

(13.11.2023) So günstig wie es war, wird es wohl nicht mehr werden, dir Gründe vielfältig, mehr Profit zu machen ist sicher einer davon. Die Preise für Haushaltsenergie sind im September den zweiten Monat in Folge gestiegen. Gegenüber August erhöhten sie sich um 1,9 Prozent, teilte die Energieagentur in einer Aussendung mit. Grund dafür sei vor allem die Teuerung im Bereich von Treibstoffen und Heizöl. Auf das allgemeine Inflationsniveau wirkten die Energiepreise laut Energieagentur aber leicht dämpfend, außerdem lagen die Preise um 1,3 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats.

Angezogen haben zuletzt insbesondere die Preise an den Zapfsäulen: Für eine typische Tankfüllung von 50 Litern seien sowohl für Diesel als auch für Super zwischen 85 und 89 Euro zu zahlen gewesen. Das entspreche rund 5 Euro mehr als im August 2023, so die Energieagentur. Verglichen mit dem Vorjahr kam das Tanken allerdings immer noch etwas günstiger, vor allem bei Diesel. Ein ähnliches Bild ergibt sich bei Heizöl, das sich im Monatsvergleich mit einem Plus von 6,2 Prozent deutlich verteuert hat. Die Energieagentur illustriert dies anhand des "typischen" Jahresbedarfs von 3.000 Litern: Im September waren dafür fast 4.000 Euro zu bezahlen, rund 200 Euro mehr als im Vormonat August. Immerhin lasse ein Blick auf aktuelle Marktdaten "eine leichte Entspannung bei Benzin-, Diesel- und Heizölpreisen erwarten".

Auch die Preise für Fernwärme wuchsen mit einem Prozent gegenüber dem Vormonat. Im Jahresvergleich sind es sogar 22,2 Prozent mehr, wenngleich die Preise in den vergangenen Monaten tendenziell gesunken sind. Leicht rückläufig waren die Preis bei Gas (minus 0,6 Prozent gegenüber August) und Strom (minus 1,4 Prozent gegenüber August). Während die Gaspreise damit deutlich über dem Niveaus des Vorjahres lagen (plus 38,6 Prozent), gingen sie bei Strom gegenüber September 2022 mit Minus 23,7 Prozent kräftig zurück. Etwas höher als im August lagen auch die Preise für Holzpellets und Brennholz, im Vorjahresvergleich zeigten sich aber auch hier Preisrückgänge.

(fd/apa)

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