Heuer stärkerer Pollenflug

Allergiker müssen aufpassen

(27.01.2026) In Österreich müssen sich Allergikerinnen und Allergiker offenbar wieder auf einen intensiveren Pollenflug einstellen. Laut Berichten des PULS 24-Newsportals könnte die Pollensaison 2026 insgesamt deutlich stärker ausfallen als im vergangenen Jahr.

Hasel und Birke im Fokus

Dem Pollenservice Wien zufolge zeigen insbesondere Haselsträucher und Birkenbäume in diesem Jahr einen überdurchschnittlich starken Besatz mit Blütenständen – sogenannten „Kätzchen“. Diese dienen als Ausgangspunkt für den Pollenflug, der dann bei leichter Witterung in der Luft messbar wird.

Bei Sonnenschein und Temperaturen ab etwa fünf Grad steigt die Wahrscheinlichkeit, dass erste Pollen in der Luft sind – vor allem im Osten Österreichs.

Warum der Flug stärker werden kann

Nach einem unterdurchschnittlichen Jahr 2025 mit vergleichsweise wenig Pollenflug rechnen Expertinnen und Experten heuer mit einem intensiveren Verlauf. Vor allem die reichlich vorhandenen männlichen Blütenstände von Hasel und Birke geben Anlass zur Vorsicht. Produkte aus der Umgebung dieser Bäume können Allergieauslöser sein.

Pollen von Hasel, Erle und Birke gelten zudem als kreuzreaktiv, was bedeutet, dass sie sich gegenseitig in ihrer Wirkung verstärken können und auch bei ansonsten milden Belastungen starke Symptome auslösen können.

Tipps für Allergiker

Das Rote Kreuz und Pollenfachleute raten, sich bereits jetzt auf die bevorstehende Saison vorzubereiten:

  • Bei ersten Beschwerden ein Allergietagebuch führen
  • Fenster geschlossen halten bei hoher Pollenbelastung
  • Kleidung und Haare nach dem Aufenthalt im Freien sauber machen
  • Gegebenenfalls Pollenfilter im Auto nutzen
  • Ärztliche Abklärung bei anhaltenden Beschwerden

Diese Vorsichtsmaßnahmen können helfen, die Belastung für Betroffene zu reduzieren.

Noch kein Hochbetrieb in der Luft

Aktuelle Messwerte zeigen allerdings, dass die Pollenbelastung derzeit regional noch gering ist – das liegt an den derzeitigen kühlen Temperaturen in vielen Regionen. Sobald es aber wärmer wird und mehr Pflanzen zu blühen beginnen, ist mit einer Zunahme zu rechnen.

(AA)

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