Hitzetod-Prozess: Bub stirbt im Auto

(10.07.2018) Hitzetod-Prozess am Landesgericht Feldkirch! Eine 18-Jährige und ihr Lebensgefährte müssen sich wegen grob fahrlässiger Tötung verantworten. Die beiden sollen letzten Sommer den 20 Monate alten Sohn der Angeklagten allein im Auto gelassen haben. Nach einer langen Fahrt hätten sie das Kind nicht wecken wollen, seien dann aber selbst im Haus eingeschlafen. Das Kind dürfte also mehrere Stunden im Auto gefangen gewesen sein.

Heinz Bildstein vom Landesgericht Feldkirch:
"Es soll zu dieser Zeit Temperaturen zwischen 25 und 31 Grad gehabt haben, der PKW soll der Sonne direkt ausgesetzt gewesen sein. Das Beifahrerfenster soll einen Spalt offen gewesen sein. Leider zu wenig, um den Hitzestau zu vermeiden."

Der damals noch minderjährigen Mutter drohen bis zu eineinhalb Jahre Haft, ihrem Lebensgefährten bis zu drei Jahre.

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