HPV-Infektion nach Auto-Sex

Kfz-Versicherung zahlt Entschädigung

(11.06.2022) Weil sie sich im Auto ihres Partners mit einer sexuell übertragbaren Krankheit infiziert hat, erhält eine Frau in den USA eine Schadenersatzzahlung in Höhe von 5,2 Millionen Dollar (rund 4,9 Millionen Euro) von der Kfz-Versicherung des Mannes. Die Klägerin aus dem US-Staat Missouri argumentierte erfolgreich, dass ihr Partner sie fahrlässig mit humanen Papillomviren (HPV) angesteckt habe und seine Versicherung deshalb für ihre "Verletzungen und Schäden" aufkommen müsse.

Die Frau, die in Gerichtsdokumenten nur M.O. genannt wird, hatte ursprünglich 9,9 Millionen Dollar Schadenersatz für "medizinische Ausgaben" sowie für "bereits entstandene sowie künftige psychische und physische Schmerzen" verlangt. Ein Richter an einem Schiedsgericht bezifferte die angemessene Entschädigungssumme schließlich auf 5,2 Millionen Dollar.

"Der Versicherte hätte gegenüber M.O. vor der sexuellen Aktivität seine Diagnose offenlegen sollen, aber das tat er nicht", hieß es in der Begründung des Schiedsrichters. Demnach wusste der Mann, dass im Zusammenhang mit einer Kehlkopfkrebserkrankung bei ihm ein positiver HPV-Abstrich vorlag. Trotzdem habe er Ende 2017 ungeschützten Geschlechtsverkehr mit der Geschädigten in seinem Auto gehabt.

Der Autoversicherer Geico hatte das erste Vergleichsangebot der Frau abgelehnt. Gegen die von dem Schiedsgericht festgesetzte Entschädigungssumme ging die Gesellschaft in Berufung. Das Berufungsgericht in Missouri erklärte die Summe aber nun für zulässig.

Im Internet löste das Urteil eine Welle an Reaktionen aus. Scharfe Kritik übte der Tech-Milliardär Elon Musk: "Verrückte Schadenersatzforderungen wie diese sind ein wichtiger Grund, warum Autoversicherungen so viel kosten", schrieb er auf Twitter. "Es sollte möglich sein, Kanzleien zu verklagen, die verrückte Schadenersatzforderungen verfolgen."

Ansteckungen mit HPV zählen zu den häufigsten sexuell übertragbaren Infektionen in den USA. Bestimmte HPV-Stämme können Krebs auslösen. Gegen häufige HPV-Stämme gibt es einen Impfstoff.

(apa/makl)

Handels KV steht mit 8,67 %

Kein Streik nötig!

SPÖ: Franz Vranitzky ist tot

+++Achtung+++ Fakenews!

Tempo 30 rettet Leben?

WHO für mehr Sicherheit!

Kinderleichen in Koffern

Verdächtige ausgeliefert

Klima: Urzeit-Viren aufgetaut

Im Labor wieder aktiviert

Viele Babys mit RSV im Spital

Lockdowns und Pandemie schuld?

WM: Mutiger Katar Flitzer

Mario Ferri ist wieder frei!

2-Jährige stürzt aus Fenster

Linz: Freispruch für Mutter