Hunderte Wolfsrisse

Werden Wölfe getötet?

(09.07.2021) Rund 40 Wölfe gibt es in Österreich, die Raubtiere stehen unter einem strengen Schutz. Zuletzt haben sich auf Almen die Risse von Schafen gehäuft, vor allem Tirol und Salzburg sind stark betroffen, nun auch die Steiermark und Kärnten. Laut Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) sind heuer schon mehr als 200 Tiere, hauptsächlich Schafe, von Wölfen gerissen worden. Sie fordert jetzt in einer Aussendung am Freitag die Entnahme, also die Tötung, von "Problemwölfen".

In der gesamten Almsaison 2020 gab es laut Köstinger knapp 300 nachgewiesene Risse. Diese seien nicht nur für Almbauern, sondern auch für die touristische Nutzung von Almen und Wanderwegen ein Problem. "Wenn jetzt nicht gehandelt und Problemwölfe entnommen werden, werden die heimischen Almen bald nicht mehr bewirtschaftet werden", sagte Köstinger in einer Aussendung.

Die Landwirtschaftsministerin verweist darauf, dass die Entnahme einzelner Problemwölfe rechtlich "durchaus möglich" sei, auch gemäß der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie, also der Naturschutz-Richtlinie der EU. Durch DNA-Proben ist nachweisbar, wenn ein und derselbe Wolf für mehrere Risse verantwortlich ist.

(APA/CD)

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