Impfkommissionschef entführt

Täter war Corona-Gegner

(11.04.2022) Vergangenen Mittwoch sind bei einem Polizeieinsatz in der Nähe von Zürich zwei Menschen ums Leben gekommen. Unter den Opfern war ein 38-Jähriger, nach dem zuvor schon wegen einer Entführung gefahndet wurde. Dieser hat vor dem tödlichen Polizeieinsatz den Chef der Schweizer Impfkommission entführt.

Christoph Berger, Chef der Schweizer Impfkommission (EKIF), ist am 31. März Opfer einer Entführung geworden. Er wurde mit einer Schusswaffe bedroht, genauere Details über den Entführungsvorgang sind jedoch noch nicht bekannt. Laut Polizeiberichten ist Berger allerdings in derselben Nacht wieder freigekommen. Der Täter ist nun am 6. April bei einem Polizeieinsatz getötet worden, nachdem er das Feuer auf Beamte eröffnet hat. Auch seine Begleiterin ist bei dem Schusswechsel ums Leben gekommen, vermutlich sogar durch jene Kugeln, die der Täter selbst abgefeuert hat. Der 38-Jährige hatte in seiner Wohnung mehrere Waffen samt Munition gehortet und besuchte regelmäßig einen Schießkeller. Sein Motiv ist bis dato unbekannt, der Mann hatte laut Tamedia-Zeitungen jedoch Verbindungen zu verschwörungstheoretischen Kreisen und postete häufig Corona-Verschwörungstheorien auf seinem Facebook-Account.

(CP)

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