Internationaler Frauentag

Ein Tag für Gleichberechtigung

(08.03.2026) Am 8. März wird weltweit der Internationale Frauentag gefeiert – ein Aktionstag für Gleichberechtigung, Frauenrechte und gesellschaftliche Teilhabe. Der Tag erinnert an den jahrzehntelangen Kampf von Frauen für politische Rechte, faire Arbeitsbedingungen und gleiche Chancen.

Der Ursprung des Frauentags liegt in der Arbeiterinnen- und Frauenbewegung Anfang des 20. Jahrhunderts. Bereits 1909 wurde in den USA ein erster „Women’s Day“ organisiert. Ein Jahr später schlug die deutsche Frauenrechtlerin Clara Zetkin eine internationale Version vor. 1911 fand der Frauentag erstmals in mehreren europäischen Ländern statt.

2026 wird der Aktionstag damit zum über 110. Mal begangen.

Der Frauentag ist heute mehr als ein symbolischer Feiertag. Jedes Jahr steht er unter einem eigenen Motto.

Das UN-Thema 2026 lautet: „Rights. Justice. Action.“ – also Rechte, Gerechtigkeit und Handeln. Dabei geht es vor allem darum, bestehende Rechte von Frauen auch wirklich umzusetzen – etwa beim Schutz vor Gewalt, beim Zugang zu Bildung oder bei fairer Bezahlung.

Frauen verdienen noch immer weniger

Trotz Fortschritten zeigt der Frauentag auch, dass Gleichstellung noch nicht erreicht ist. Besonders deutlich wird das beim Gender Pay Gap.

In Österreich verdienen Frauen im Durchschnitt noch immer 17,6 Prozent weniger pro Stunde als Männer. Damit gehört das Land zu den Staaten mit den größten Lohnunterschieden in der EU.

Die Gründe sind vielfältig:

  • Frauen arbeiten häufiger in schlechter bezahlten Branchen
  • viele sind in Teilzeit beschäftigt
  • und sie sind seltener in Führungspositionen vertreten.

Der Frauentag soll genau auf solche Ungleichheiten aufmerksam machen.

Warum der Frauentag weiterhin wichtig ist

Der Internationale Frauentag ist deshalb nicht nur ein Tag zum Feiern, sondern auch ein Tag des politischen Bewusstseins. Weltweit finden Demonstrationen, Veranstaltungen und Kampagnen statt, die mehr Gleichberechtigung fordern. Denn auch wenn Frauen heute in vielen Bereichen mehr Rechte haben als früher, gilt weiterhin: Gleiche Chancen und gleiche Bezahlung sind noch längst nicht überall Realität.

Der 8. März erinnert jedes Jahr daran, dass Gleichstellung kein Selbstläufer ist – sondern ein Auftrag an Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. 💜

(fd)

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