Island: Lava unaufhaltbar!

Erste Häuser in Brand

(15.01.2024) Schon wieder ein heftiger Vulkanausbruch auf Island! Bei der zweiten Eruption innerhalb von vier Wochen erreicht die Lava zum ersten Mal auch das Siedlungsgebiet Grindavik. Mehrere Häuser sind in Brand gesetzt worden. Die Einsatzkräfte haben die Bewohner der Ortschaft zuvor evakuiert. Die Regierungschefin Katrin Jakobsdottir spricht von einem "schwarzen Tag für ganz Island".

In der Ortschaft Grindavik leben rund 4.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Weil sich der Ausbruch schon mit mehreren Beben angekündigt hat, konnten die Bewohnerinnen und Bewohner rechtzeitig in der Nacht auf Sonntag evakuiert werden. Das hat sich als richtig erwiesen, als gestern in den Mittagsstunden die Lava aus einem Erdspalt ganz in der Nähe der Ortschaft ausgetreten ist.

"Schwarzer Tag für ganz Island"

Islands Premierministerin Jakobsdottir sagt gestern Abend bei einem Pressebriefing: "Heute ist ein schwarzer Tag für Grindavik und heute ist ein schwarzer Tag für ganz Island. Aber die Sonne wird wieder aufgehen." Gleichzeitig hat sie Unterstützung für alle Betroffenen, besonders bei der Suche nach einer Unterkunft, angekündigt.

Grindavik leidet nicht nur unter dem Lavastrom. Schon in den letzten Wochen ist der Ort, rund 40 Kilometer von der Hauptstadt Reykjavik entfernt, von einer Erdbebenserie heimgesucht worden. Dabei sind etwa etliche Risse in den Straßen entstanden. Ein Arbeiter soll in eine dieser Spalten gefallen sein - er gilt bis heute als vermisst.

Die Behörden warnen ausdrücklich davor, extra für das Naturschauspiel nach Island zu kommen. Bei einem Vulkanausbruch treten gleichzeitig hochgiftige Gase aus. Schaulustige sind sich den Risiken oft nicht bewusst und begeben sich dadurch selbst in Gefahr.

(DS)

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