Italien gegen Wasserknappheit

Sonderbeauftragter gegen Dürre

(07.04.2023) Die italienische Regierung will gegen die zunehmende Wasserknappheit vorgehen. So beschloss das Kabinett die Ernennung eines Sonderbeauftragten, der Maßnahmen gegen die Dürre koordinieren wird und einen Sparplan umsetzen soll. Er soll unter anderem Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur schneller umsetzen. Der Bau von Entsalzungsanlagen soll beschleunigt werden, verlautete aus Regierungskreisen in Rom.

Langfristig müssten die Leitungen verbessert werden. In manchen Gegenden gingen durch Lecks mehr als 50 Prozent des kostbaren Nass verloren. "Das ist eine Verschwendung, die wir uns nicht länger leisten können. Seit etwa 20 Jahren leidet Italien unter einem zyklischen Dürreproblem, und keine Regierung hat sich bisher dafür entschieden, dieses Problem entschlossen anzugehen. Wir tun es, indem wir Verfahren für einige strukturelle Arbeiten vereinfachen, die sofort wichtig sind", sagte Premierministerin Giorgia Meloni.

Italien verliert immer mehr Wasser durch undichte Aquädukte, was das Land zunehmend anfällig für Dürreperioden macht. 42,2 Prozent kommen nicht bei den Verbrauchern an, so ein Bericht des Statistikamts Istat. 2008 war der Verlust noch um zehn Prozent niedriger.

Forschern und Umweltverbänden zufolge hat es im Winter in den Alpen, wo Italiens längster Fluss, der Po, entspringt, halb so viel geschneit wie üblich. In Flüssen und Seen zeige sich ein schwerer Wassermangel, erklärte unlängst die Umweltorganisation Legambiente. Im Juli 2022 wurde für mehrere Regionen am Flusslauf der Notstand ausgerufen. Das Gebiet steht für rund ein Drittel der landwirtschaftlichen Produktion Italiens und erlebte die schwerste Dürre seit 70 Jahren.

(apa/makl)

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