Jahresabrechnung: Preisschock!

Von 250 auf 1.200€ monatlich

(23.01.2023) Was sind das bloß für Horror-Vorschreibungen, die da viele Österreicher momentan von ihren Energieversorgern erhalten? In den letzten Wochen häufen sich die Aufschreie wegen Verdoppelungen, Verdrei- oder sogar Vervierfachungen der bisherigen Monatszahlungen. Auch bei uns haben sich einige Hörerinnen und Hörer gemeldet - darunter “Wien Energie“-Kundin Doris, die plötzlich 830 Euro monatlich hätte zahlen sollen. Nach einem Anruf beim Kundenservice wurde sie dann aber mit der Begründung “Da haben wir uns verrechnet“ auf 450 Euro herabgestuft.

Noch extremer ist der Fall von “Wien Energie“-Kunde Willi: Er hatte zuletzt noch Monatszahlungen in Höhe von 250 Euro, wie er uns im Interview erzählt:

"Ich habe dann am Ende des Jahres die Jahresabrechnung bekommen und plötzlich hatte ich eine monatliche Vorschreibung von 1.224 Euro. Ich habe dann natürlich auch angerufen, habe mit viel Geduld in der Warteschleife ausgeharrt und bin dann schließlich von der Dame am Telefon auf 330 Euro reduziert worden. Nur ist das bereits einige Wochen her und seitdem habe ich nichts mehr gehört."

“Wien Energie“ hat uns auf Anfrage ein ausführliches Statement dazu geschickt:

Vielen Dank für Ihre Anfrage. Da wir die beiden von Ihnen geschilderten Fälle nicht kennen, ist es für uns schwierig hier Bezug zu nehmen. Ihre Frage lässt sich aber allgemein folgendermaßen beantworten:

Die Berechnung der Teilbeträge erfolgt auf einer Verbrauchsprognose vom Netzbetreiber und dem jeweils gültigen Tarif. Die Verbrauchsprognose des Netzbetreibers deckt immer den Zeitraum bis zur nächsten tatsächlichen Verbrauchsablesung und anschließenden Abrechnung ab. Bei Neukund*innen kommt es öfter vor, dass das kein volles Verbrauchsjahr ist, denn wann die jährliche Ablesung durch den Netzbetreiber stattfindet, ist von Haushalt zu Haushalt unterschiedlich. Das kann dann für den Kunden zu unerwarteten Teilbeträgen führen, weil nicht der Gesamtjahresverbrauch gleichmäßig auf zehn Teilbeträge, sondern der spezifische Verbrauch auf weniger Teilbeträge aufgeteilt wird. Gerade wenn dieser Zeitraum in die Heizperiode fällt, kann das entsprechend höher sein. Hinzu kommt, dass je nach gewählter Zahlungsart (Zahlungsanweisung oder Bankeinzug) 4 oder 10 Teilbeträge jährlich möglich sind. Auch das beeinflusst natürlich die Höhe der Teilbeträge.

Ziel der Teilbeträge ist immer, die Gesamtkosten des Kunden/der Kundin bis zur nächsten tatsächlichen Abrechnung bereits im Voraus bestmöglich abzubilden. Es ist nicht im Interesse von Wien Energie, zu niedrige oder zu hohe Teilbeträge einzuheben. Das würde zu deutlich höherem und unnötigen Aufwand auf Unternehmens- wie Kundenseite führen. Wir unterstützen unsere Kund*innen in diesen schwierigen Zeiten bestmöglich. Wir bieten kulante Zahlungsvereinbarungen und auch die Anpassung der Teilbeträge ist möglich.

Wenn sich also Kund*innen bei uns melden, passen wir auch gerne den Betrag an - gleichzeitig muss man beachten, sollte der Verbrauch nicht entsprechend reduziert werden, ist dann bei der Jahresabrechnung mit einer Nachzahlung zu rechnen. 

Lech: Mehr Missbrauchsfälle?

Womöglich mehr Opfer

Schon 5 Lawinen-Tote!

Alleine in Tirol!

Schneepflug in Tirol mitgerissen

Fahrer tot

Abschuss von Ballon durch USA

China: "Überreaktion"

Haimbuchner reagiert

"Zu Recht kritisiert!"

Ein Toter in Vorarlberg

Lawine!

Lawinengefahr in Westösterreich

Pass auf!

Zweiter Spionageballon gesichtet?

über Lateinamerika