Job: Heterosexuelle bevorzugt?

Heute startet Pride Month

(01.06.2023) Werden lesbische und schwule Kolleginnen und Kollegen benachteiligt? Heute startet der Pride Month, der gesamte Monat Juni steht im Zeichen von Akzeptanz und Gleichberechtigung der LGBTQIA+ Community. Wie wichtig dieser Monat ist, zeigen aktuelle Zahlen des ÖGB: Demnach bezeichnen sich nämlich rund 300.000 Beschäftigte in Österreich als queer. Geoutet hat sich im Job aber nur ein Fünftel davon. Die Angst vor Ablehnung, Mobbing und beruflicher Benachteiligung ist also groß.

Die Rechtslage in Österreich ist aber eindeutig, sagt ÖGB-Arbeitsrechtsexperte Michael Trinko:

"Wenn Witze über die sexuelle Orientierung gemacht werden, die einen in der Würde verletzen, unerwünscht oder unangebracht sind, dann liegt eine Belästigung im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes vor. Und hier sieht der Gesetzgeber einen Schadenersatzanspruch von mindestens 1.000 Euro gegenüber dem Belästiger vor."

Du darfst bei Bewerbungsgesprächen auch nicht nach deiner sexuellen Orientierung gefragt werden. Genauso liegt die Entscheidung, ob du dich gegenüber Kollegen und Chefs outen möchtest, ganz allein bei dir, so Trinko:
"Man ist gesetzlich nicht dazu verpflichtet sich zu outen!"

(mc)

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