Körpersprache von Katzen
Das sagt dir dein Haustier
(25.09.2026) Was verraten angelegte Ohren, geweitete Pupillen oder ein Katzenbuckel? So kannst du die Signale deiner Katze richtig deuten und verstehen, was dein Stubentiger dir sagen möchte.
Entspannte Körperhaltung
Ist eine Katze entspannt, wirkt ihr gesamter Körper locker und gelöst. Die Ohren sind nach vorne gerichtet, während die Augen möglicherweise halb geschlossen sind. Auch ein locker nach unten hängender Schwanz kann auf eine entspannte Stimmung hindeuten. Wichtig ist dabei immer das Zusammenspiel mehrerer Körpersignale.
Tritteln mit den Pfoten
Viele Katzen bewegen ihre Vorderpfoten abwechselnd auf einer Decke, einem Kissen oder dem Schoß ihres Menschen. Dieses Verhalten wird als Tritteln bezeichnet und kann darauf hindeuten, dass sich die Katze besonders geborgen und wohlfühlt.
Langsames Blinzeln
Halb geschlossene Augen und langsames Blinzeln gelten als Zeichen für eine ruhige und freundliche Stimmung. Wie bei allen Körpersignalen sollte auch dieses Verhalten immer im Zusammenhang mit der gesamten Körperhaltung der Katze betrachtet werden.
Spiellaune
Auch beim Spielen verrät die Körpersprache, wie aufgeregt und aufmerksam dein Haustier gerade ist. Beim Spielen zeigt eine Katze oft einen aufgerichteten Schwanz und eine lockere Körperhaltung. Sie kann sich auf die Seite rollen, eine Pfote ausstrecken oder sich auf den Rücken drehen. Dabei kommen häufig alle vier Pfoten zum Einsatz. Ein aufgerichteter Schwanz kann außerdem Spielfreude und Kontaktbereitschaft zeigen.
Anzeichen für Unsicherheit
Angelegte oder nach hinten gedrehte Ohren können auf Angst, Unsicherheit oder Unwohlsein hindeuten. Eine geduckte Haltung und ein eingezogener Schwanz sind ebenfalls typische Anzeichen für Unsicherheit. Schnelles Schwanzzucken kann Nervosität oder Anspannung zeigen. Auch Gähnen kann in stressigen Situationen der Beruhigung dienen.
Plötzlicher Rückzug, ungewöhnliche Aggressivität oder Veränderungen beim Fressen und bei der Toilettennutzung sollten aufmerksam beobachtet werden. Auch anhaltende Unruhe oder häufiges Putzen können auf Stress oder gesundheitliche Probleme hindeuten. Bei länger anhaltenden Veränderungen ist eine tierärztliche Abklärung sinnvoll.
Warnsignale
Mit einem Katzenbuckel und aufgestelltem Fell versucht eine Katze, größer und bedrohlicher zu wirken. Fauchen und Knurren sind deutliche Warnsignale und zeigen, dass die Katze Abstand möchte. Ein starrer Blick kann ebenfalls als Drohung verstanden werden. In solchen Situationen sollte die Katze nicht bedrängt werden.
Einzelne Körpersignale lassen sich nicht immer eindeutig deuten. Entscheidend ist das Zusammenspiel mehrerer Signale und die jeweilige Situation. Auch die individuellen Gewohnheiten der Katze sollten berücksichtigt werden.
(ME)