Kärnten: Schweine-Mast

VGT: Katastrophale Zustände

(05.04.2022) Der Verein gegen Tierfabriken (VGT) hat heute schwere Vorwürfe gegen einen Kärntner Schweinezuchtbetrieb erhoben. Die Tierschutzorganisation veröffentlichte ein Video aus einem Stall, das dicht aneinandergedrängte Schweine auf einem Vollspaltboden zeigt. Einige der Tiere sind augenscheinlich schwer verletzt: Sie haben dicke Abszesse, abgetrennte Schwänze und entzündete Augen.

+++Achtung+++Triggerwarnung+++Tierleid+++

Wie der VGT mitteilte, habe man das Video und Fotos aus dem Stall im Bezirk Klagenfurt-Land von anonymen Tierschützern erhalten. Die Organisation hatte am Dienstag eine Protestaktion vor dem betreffenden Stall gestartet und effektivere Überprüfungen von Betrieben gefordert: "Kontrollen werden der Bevölkerung versprochen, scheinen aber völlig wirkungslos zu sein, um solches Tierleid verhindern zu können", hieß es in einer Aussendung. Einmal mehr wird außerdem ein Verbot von Vollspaltenböden in der Schweinehaltung gefordert.

Landwirt offensichtlich überfordert

Das Land Kärnten hat nach Bekanntwerden der Zustände Tierärzte zu dem betreffenden Bauernhof geschickt. Das gab Tierschutzreferentin Beate Prettner (SPÖ) am Nachmittag bekannt. Prettner: "Welche Qualen diese Tiere erleiden müssen, ist nicht in Worte zu fassen. Es ist mehr als bedauerlich, dass ein offensichtlich überforderter Landwirt es so weit hat kommen lassen." Nach dem Zustand der Schweine zu urteilen, hätten die Tiere seit Wochen Qualen erleiden müssen. Die Politikerin schloss sich auch der Kritik des VGT an den Vollspaltböden an. Sie habe bei der letzten Tierschutzreferentenkonferenz einen Antrag auf Verbot dieser Böden eingebracht, es sei höchste Zeit, dass Österreich endlich ein Signal setze.

(fd/vgt/apa)

Taxi-Raser mit Kids an Bord!

Wels: 2 Taxifahrer angezeigt

Tirol: Fatale Verwechslung!

Falscher Leichnam beerdigt

Stmk: Familie rettet sich!

Nach heftigem Blitzeinschlag

Politiker leben länger

Auch in Österreich

Chicago: Schüsse bei Parade

Nächstes Massaker in USA

Badeurlaub sicher?

Viele nach Hai-Attacken nervös

Türkei: 4-jähriger erschossen

An Kontrollpunkt

Grasser: Freispruch

"Entscheidung nicht leicht"