Kein Fahrcheck für Senioren

EU-Staaten lehnen Forderung ab

(05.12.2023) Oma und Opa müssen auch künftig nicht zum Führerscheincheck – darauf haben sich nun die EU-Mitgliedsstaaten geeinigt. Zuletzt ist die ja die Forderung immer lauter geworden, dass Autofahrerinnen und Autofahrer ab 70 Jahren regelmäßig Fahrtauglichkeitsprüfungen absolvieren sollten. Also quasi ein verpflichtender Check auf Reaktionszeit, Sehvermögen und Co. Die Mehrheit der Mitgliedsstaaten, darunter auch Österreich, haben das aber nun abgelehnt. Man möchte lieber auf Selbsteinschätzung setzen.

Richtig so, sagt Sebastian Obrecht vom ARBÖ:

"Diese Entscheidung war absolut richtig. Man soll hier nicht mit Zwang arbeiten, sondern lieber auf die Freiwilligkeit setzen. Man hätte mit einem solchen verpflichtenden Check eine sehr große Gruppe an Menschen von der Mobilität ausgeschlossen."

Dem widerspricht allerdings Siegfried Brockmann, Leiter der Unfallforschung der Versicherer in Deutschland. Demnach werde die Gefahr durch Senioren am Steuer unterschätzt. Laut aktuellen Zahlen des deutschen Statistischen Bundesamts tragen an Unfällen mit Personenschaden ältere Lenker öfter die Hauptschuld als jüngere.

(mc)

WM-Spielorte für Österreich fix

drei verschiedene Stadien

Böller explodiert in Hand

Graz: 14-Jährige verletzt

19-Jähriger kommt ums Leben

Bei Lawinenabgang in Tirol

Legionellen-Alarm in Therme

Bad Tatzmannsdorf

Mehr Syrien-Abschiebungen?

Neue EU-Einschätzung

ÖFB-Team gegen Argentinien

WM-Auslösung

Michael Bublé singt für Papst

Ave Maria

21-jähriger Häftling tot

in Wiener JA Josefstadt