Keine Behandlung ohne Impfung

Bei einer Ärztin in NÖ

(23.09.2021) Bei einer Ärztin in Aspang, Bezirk Neunkirchen (NÖ), kann man nur mehr behandelt werden, wenn man geimpft oder genesen ist. Ist von beidem keines der Fall, bietet die Medizinerin einen selbst durchgeführten COVID-19 Test durch. Dieser kostet rund 20 Euro - andere akzeptiert die Ärztin nicht.

Andreas Huss, der Obmann der ÖGK (Gesundheitskasse), ärgert sich über den Fall der Chirurgin. Er spricht von einem "nicht ganz trivialen" Verstoß gegen ihren Kassenvertrag. Die Ärztin darf Maske und Test verlangen - die Impfung nicht. Weiters stellt er im Gespräch mit "Heute" klar: "Wir werden mit dieser Ärztin sprechen müssen. Denn das geht so nicht - niemand kann Ungeimpfte aus einer Kassenordination ausschließen. Die Frau hat einen Versorgungsauftrag zu erfüllen."

Die Konsequenzen für die Ärztin können im schlimmsten Fall die Auflösung ihres Kassenvertrags sein. Die ÖGK und die Ärztekammer prüfen die Angelegenheit bereits rechtlich. Im Gesundheitsministerium kam der Fall der widerspenstigen Ärztin ebenfalls auf den Tisch.

(PS)

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