Danka (2) ist tot!

2 Männer festgenommen

(04.04.2024) Im Vermisstenfall um ein kleines Mädchen in Serbien sollen zwei festgenommene Männer die Tötung des Kleinkindes gestanden haben. Die von der Polizei gefassten Verdächtigen wollen die Ermittler nun zur Leiche der fast Zweijährigen führen, berichteten serbische Online-Medien und das zweisprachige Nachrichtenportal "Kosmo" aus Wien am Donnerstag. Zuvor hatte die Wiener Polizei bestätigt, dass es sich bei einem am Karsamstag in Wien gefilmten Mädchen nicht um die Gesuchte handelt.

Die Verdächtigen sind nach den Medienberichten zwei Mitarbeiter eines öffentlichen Wasserversorgungsunternehmens aus der Stadt Bor. Sie hätten die Leiche des Mädchens im Kofferraum ihres Dienstwagens transportiert und sie auf einer illegalen Mülldeponie abgelegt, hieß es im serbischen Online-Portal "Blic". Das Geschehene sei unglaublich, es sei unglaublich, was für Monster es gäbe, sagte Serbiens Präsident Aleksandar Vučić. Der während einer Pressekonferenz die traurige Nachricht erhält. Die Sequenz findest du bei Minute 06:15.

Das Kleinkind war vor einer Woche im Ort Banjsko Polje bei Bor in einem unbeobachteten Moment aus dem Garten des elterlichen Wochenendhauses verschwunden. Eine großangelegte Suche und Ermittlungen brachten keinen Erfolg. Am Osterwochenende tauchte dann ein von einem in Wien lebenden Serben am Karsamstag gemachtes Video in serbischen Online-Portalen auf. Der Mann gab an, bei der Straßenbahnhaltestelle Schottenring zwei rumänisch sprechende Frauen mit einem Mädchen gesehen zu haben, bei dem es sich um die Gesuchte handeln könnte.

Zeuge kontaktierte Serbien

Der Zeuge kontaktierte nach seinen Beobachtungen zunächst die serbischen Behörden. Diese wandten sich dann mit einem Ermittlungsersuchen an die Wiener Polizei. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der Kindesentziehung übernahm das Landeskriminalamt Wien, Ermittlungsbereich Leib-Leben. Der Zeuge wurde daraufhin vernommen und das Video gesichert. Auch Angehörige hatten nach Sichtung des Bildmaterials zunächst angegeben, dass es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um das abgängige Mädchen handelt. Deshalb wurden am Mittwoch über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien die Aufnahmen durch die Landespolizeidirektion Wien veröffentlicht.

Nichts damit zu tun

Diese Fahndung wurde nun widerrufen. Wie die Wiener Polizei Donnerstagfrüh bekannt gab, konnten die Identitäten der Personen auf den Bildern geklärt und Kontakt mit diesen aufgenommen werden. Ein Zusammenhang mit dem Vermisstenfall kann "eindeutig und ohne jeden Zweifel ausgeschlossen werden", so die Wiener Polizei. Die Identität der Frauen sowie des Kindes, die in Wien leben, konnten über die Zeitung "Kosmo" geklärt werden. Sie haben mit dem Verschwinden des Mädchens nichts zu tun, sollen aber im Lauf des Tages vom Landeskriminalamt befragt werden, sagte Polizeisprecher Mattias Schuster auf Anfrage.

(APA/JuF/fd)

Diagnose schweißt zusammen

Kate und William bleiben stark

Brangelina

Ende des Rosenkrieges?

Kanye West: Karrierewechsel?

Einstieg in Porno-Industrie?

London: Pferde entlaufen

Chaos im Morgenverkehr

Freundschafts-Breakup?

Clinch mit Selena Gomez?

Gericht: Wien-Attentat

Straferhöhungen für Mittäter

Sterben für die Wahrheit!

Rapper Salehi mit Todesurteil

Lotto 5-fach-Jackpot

5,5 Millionen im Topf