"Kinder in Ukraine vergewaltigt"

UNO: Russische Kriegsverbrechen

(23.09.2022) Im russischen Aggressionskrieg gegen die Ukraine hat es nach Einschätzung einer UNO-Untersuchungskommission Kriegsverbrechen gegeben. "Die Kommission hat festgestellt, dass Kriegsverbrechen in der Ukraine begangen worden sind", sagte der Vorsitzende der UNO-Kommission, der Norweger Erik Møse, am Freitag im UNO-Menschenrechtsrat. Konkret nannte er etwa Luftangriffe auf bewohnte Gebiete, die große Anzahl an Erschießungen und Massengräbern.

Der frühere Chef des UNO-Kriegsverbrechertribunals für Ruanda berichtete auch von Fällen, in denen Kindern "vergewaltigt, gefoltert und illegal festgehalten" wurden. Er betonte, dass die Kommission in ihrer Arbeit unabhängig und unparteiisch sei. Konkret führte er auch zwei Fälle von misshandelten russischen Soldaten an. "Obwohl es nur wenige dieser Fälle gibt, werden wir diesen weiterhin nachgehen", sagte Møse in seinem mündlichen Bericht vor dem höchsten Menschenrechtsgremium der Vereinten Nationen. Russland nahm nicht an der Sitzung teil. Der Aggressorstaat hatte es auch abgelehnt, mit der im März eingesetzten Kommission zur Aufarbeitung von Menschenrechtsverletzungen im Ukraine-Krieg zusammenzuarbeiten.

(MK/APA)

PISA 2025 in Österreich

Lesen und Mathe schlecht

Sozialhilfe neu in Österreich

Geld für Deutschkurse?

Diebstahl im Renoir-Museum

Täter auf der Flucht

Sido im Liebesglück

Rapper ist wieder vergeben

Preise für irre Forschung?

Der Kronehit Faktencheck

Fünf Tote am Flughafen Miami

Jet kracht gegen Fahrzeuge

"The Butcher" ist tot!

Wrestler stirbt mit nur 48

Kärnten: Mama will Sohn töten?

Partner rettet Kind!