Kindstötung in Italien

Kind verblutet in Supermarkt

(02.10.2021) Eine brutale Kindstötung schockt Italien. Eine 44-jährige Ungarin verletzte ihren zweijährigen Sohn mit mehreren Messerstichen, rannte mit dem blutenden Kind im Arm in einen Supermarkt in Cittá della Pieve in der mittelitalienischen Region Umbrien und legte es auf das Kassenband eines Supermarkts. Vergebens versuchten Rettungseinheiten den Buben am Leben zu halten. Er starb kurz darauf an den schweren Verletzungen. Die psychisch gestörte Frau wurde festgenommen.

Die Mutter, die mit dem Kind in einer betreuten Wohngemeinschaft für Frauen in Italien lebte, wurde stundenlang vernommen. Das Messer, mit dem sie ihr Kind tödlich verletzt hatte, wurde beschlagnahmt. Auf die Frage, warum sie das Kind mit mehreren Messerstichen verletzt habe, gab die Frau unklare Antworten.

"Diese Tragödie erschüttert unsere kleine und ruhige Gemeinschaft", sagte der Bürgermeister von Cittá della Pieve, Fausto Risini. In der selben Ortschaft besitzt der italienische Premier Mario Draghi eine Sommerresidenz.

(apa/makl)

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