Kindesmissbrauch per Webcam!

(21.08.2017) Der sogenannte „Webcam-Kindersextourismus“ erlebt einen traurigen Boom im Internet. Kinder werden vergewaltigt, während der Kunde im Ausland das Geschehen per Webcam live mitansieht. Der Zuseher darf dem Täter und dem Kind sogar Anweisungen geben, also befehlen, welche sexuelle Handlung als nächstes stattfinden soll.

Die grauenvollen Vergewaltigungen finden oft in Asien, etwa auf den Philippinen oder in Nepal statt und werden mittlerweile in die ganze Welt übertragen.

Marc Kempe von der Kinderhilfeorganisation terre des hommes zu KRONEHIT: "Die Zuseher machen sich genauso strafbar wie die Täter. Wir wissen, dass zu jeder beliebigen Tageszeit um die 750.000 Menschen online nach Webcam-Sex mit Kindern suchen. Das FBI sagt, es gibt ungefähr 40.000 öffentliche Chatrooms für Kindesmissbrauch. Unternommen wird viel zu wenig! Das Problem ist nämlich, dass die Polizei erst dann im Netz gegen einzelne Personen ermitteln darf, wenn es einen Anfangsverdacht gibt."

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