Klimakleber-Blockade in Linz

Auch 'Omas gegen rechts' dabei

(25.04.2023) Dienstagfrüh haben Mitglieder der "Letzten Generation" den Verkehr in Linz, auf einer Abfahrt der Mühlkreisautobahn (A7), blockiert. Die Klimaaktivistinnen und -aktivisten protestieren erneut, "weil die Bundesregierung in der Klimakrise selbst die billigsten, einfachsten Schutzmaßnahmen ignoriert: Tempo 100 auf der Autobahn und einen Stopp neuer Öl- und Gasbohrungen". Unterstützung kam von den "Omas gegen Rechts" und der Wissenschaft.

Laut Polizei waren seit 8.00 Uhr 15 Personen an dem Protest an der A7-Abfahrt "Wiener Straße" beteiligt, fünf davon auf der Straße angeklebt. "Statt auf Wissenschaft und Klimarat zu hören, versuchen Politiker:innen den verzweifelten Protest von Bürger:innen zu kriminalisieren und mit technischen Scheinlösungen abzulenken", hieß es in einer Presseaussendung der Letzten Generation. "Ich mag mich nicht auf die Straße kleben und ich mag auch nicht so viele Menschen nerven. Aber ich weiß keine andere Lösung", erklärte eine Sozialbetreuerin, warum sie friedlichen Widerstand leistet. Ihr sei wichtig, dass auf maximale Sicherheit geachtet werde. So werde immer eine Fahrspur gewählt, wo sich niemand anklebt und im Notfall die Gasse frei gemacht werden kann. Außerdem werde die Leitstelle der Einsatzdienste immer kurz vor den Protesten verständigt, sodass die Fahrzeuge umgeleitet werden können.

In Linz unterstützten auch die Omas gegen Rechts die Aktion mit einem Plakat. "Wir Omas gegen Rechts stehen auf der Seite dieser jungen Menschen. Traurig genug, dass sie solche Klebeaktionen veranstalten müssen, um sich Gehör zu verschaffen", stellte eine Pensionistin klar. Auch mehr als 1.400 Forscherinnen und Forscher im deutschen Sprachraum sowie die österreichischen Scientists for Future und die Universitätenkonferenz stellen sich hinter die Letzte Generation. Sie fordern weniger Hetze und mehr inhaltliche Beschäftigung mit den Anliegen. "Als Chemiker sind mir die Zusammenhänge und auch die Dringlichkeit von Maßnahmen bewusst - so wie Tausenden meiner Kollegen auch. Alle Politiker schätzen und nutzen die technologischen Entwicklungen der Wissenschaft, aber beim Klimaschutz werden die Experten ignoriert", sagt JKU-Professor Wolfgang Schöfberger.

(MK/APA)

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