"KO-Tropfen nicht illegal"

schlechter Witz

(24.12.2023) Für seinen peinlichen Witz, muss sich jetzt der britische Innenminister James Cleverly verantworten. Er soll nämlich laut der Tageszeitung "Sunday Mirror" bei einer Veranstaltung zu den weiblichen Gästen gesagt haben, dass "ein kleines bisschen" Rohypnol in ihrem Drink nicht wirklich illegal sei.

Cleverly habe auch gelacht und gesagt, dass das Geheimnis einer langen Ehe darin liege, dass man sicherstelle, dass die Partnerin immer "leicht sediert" sei, damit sie nicht realisiere, dass es dort draußen bessere Männer gebe, berichtete die Zeitung. Ein Sprecher Cleverlys teilte mit, der Innenminister habe in einem privaten Gespräch, das immer als solches verstanden worden sei, einen "eindeutig ironischen Witz" gemacht, für den er sich entschuldige.

Cleverly leitet seit mehreren Wochen das Innenministerium, war vorher Außenminister und ist verheiratet. Kurz vor der Bemerkung hatte er neue Maßnahmen gegen den Missbrauch von K.o.-Tropfen angekündigt. Unter "Spiking" versteht man, dass Täter Drogen in die Getränke ihrer Opfer geben, um sie zum Beispiel später zu vergewaltigen.

Rücktritt gefordert

Frauenrechtsorganisationen kritisierten Cleverlys Aussagen scharf. Die Fawcett Society teilte mit, es sei widerwärtig, dass Cleverly als Minister, der für die Sicherheit von Frauen verantwortlich sei, denke, dass etwas so Schreckliches wie Frauen unter Drogen zu setzen, zum Lachen sei. Die Organisation forderte seinen Rücktritt. Die Hilfsorganisation Women's Aid mahnte ihn, Spiking ernstzunehmen.

(APA/DS)

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