Kostenfalle Mietauto

Kleingedrucktes lesen!

(28.06.2023) Vergleiche unbedingt die Preise bei Mietautos und lies das Kleingedruckte! Die Arbeiterkammer Oberösterreich hat die Preise für Mietautos in 18 Urlaubsdestinationen verglichen und Preisunterschiede von mehr als 120 Prozent festgestellt. Ihr Rat: In Ruhe vergleichen, sich nicht durch vermeintliche Schnäppchenaktionen unter Druck setzen lassen, das Kleingedruckte genau lesen und den Mietwagen direkt beim Anbieter buchen. Denn Online-Plattformen seien - mit Ausnahme des ÖAMTC - selten günstiger, dafür bei Problemen erfahrungsgemäß schwieriger.

Die Konsumentenschützer erhoben via Internet die Preise bei sechs Mietwagenfirmen auf griechischen Inseln, Zypern, Sardinien und Sizilien sowie in Spanien, Portugal, Frankreich und Kroatien - jeweils für die günstigste verfügbare Autokategorie in der ersten Augustwoche inklusive aller Steuern, unlimitierter Kilometer, Vollkasko- und Diebstahlversicherung sowie der Möglichkeit, ein Navigationssystem dazu zu mieten. Der Selbstbehalt im Schadensfall betrug bis zu 2.600 Euro. Für eine Vollkaskoversicherung ohne Selbstbehalt muss man im Schnitt 48 Euro pro Woche extra drauflegen. Das günstigste Leihauto ohne Selbstbehalt gab es auf Gran Canaria (193 Euro), am teuersten waren die italienischen Inseln Sizilien und Sardinien. Auf Sizilien beispielsweise lag das günstigste Angebot ohne Selbstbehalt bei 483 Euro und das teuerste bei 874 Euro, was eine Preisdifferenz von 391 Euro ergibt.

Die Konsumentenschützer raten, sich den Mietvertrag genau durchzulesen und zu prüfen, ob der Versicherungsschutz (Haftpflichtversicherung, Mindestversicherungssumme, Vollkasko- und Diebstahlversicherung, mit oder ohne Selbstbehalt) sowie Regelungen zu Tanken, zusätzlichen Fahrern, Mindestalter, Verhalten im Schadensfall etc. enthalten sind. Man solle das Auto vorher besichtigen und allfällige Schäden vom Vermieter festhalten lassen. Zudem sei es empfehlenswert, sich bei der Rückgabe bestätigen zu lassen, dass man das Auto schadensfrei retourniert hat. Werden Zusatzversicherungen angeboten, solle man darauf achten, dass diese auch wirklich nötig sind und man nicht doppelt zur Kasse gebeten wird.

(APA/CD)

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