Krim Brücke befahrbar

Vergeltung in Odessa

(18.07.2023) Russland hat nach eigenen Angaben in der Nacht ukrainische Drohnenangriffe auf die annektierte Halbinsel Krim abgewehrt. 17 Drohnen seien "zerstört", elf weitere mit elektronischen Mitteln unschädlich gemacht worden, erklärte das russische Verteidigungsministerium am Dienstag. Es habe keine Verletzten oder Schäden gegeben. Nach dem Angriff auf die Krim-Brücke vom Montag läuft der Straßenverkehr russischen Angaben zufolge teilweise wieder.

Der Fahrzeugverkehr sei auf einer Spur wieder aufgenommen worden, teilte der stellvertretende russische Ministerpräsident Marat Chusnullin Dienstagfrüh im Onlinedienst Telegram mit. Die Brücke über die Straße von Kertsch ist die wichtigste Straßen- und Bahn-Verbindung zwischen dem russischen Festland und der von Russland besetzten Halbinsel Krim. Sie war in der Nacht auf Montag angegriffen worden, dabei starb nach russischen Angaben ein Ehepaar in einem Auto, deren Tochter wurde verletzt. Der Nachrichtenagentur AFP und mehreren ukrainischen Medien gegenüber verlautete aus Kreisen des ukrainischen Inlandsgeheimdiensts SBU, der SBU und die Marine hätten den Angriff mit Marinedrohnen ausgeführt.

Bei einem Angriff auf den Hafen der ukrainischen Stadt Odessa handelt es sich nach Angaben aus Moskau um einen "Vergeltungsschlag" für den ukrainischen Angriff auf die Krim-Brücke. Die russische Armee habe in der Nacht auf Dienstag einen Gegenschlag gestartet "auf Einrichtungen, in denen Terror-Akte gegen Russland unter Verwendung von Marinedrohnen vorbereitet wurden", erklärte das russische Verteidigungsministerium. Dabei sei auch der Herstellungsort der Drohnen in einer Werft nahe Odessa getroffen worden, hieß es weiter.

Sowohl Odessa als auch das ebenfalls in der Nacht angegriffene Mykolajiw bieten der Ukraine zudem Zugang zum Schwarzen Meer für die Ausfuhr von Getreide. Das Abkommen zum Getreideexport aus der Ukraine war am Montag vonseiten Russlands nicht verlängert worden. Die Ukraine will auch ohne Zusagen aus Moskau die Ausfuhren über das Schwarze Meer fortsetzen.

Britische Geheimdienste involviert?

Großbritannien weist unterdessen Anschuldigungen Russlands zurück, wonach britische Geheimdienste in einen Angriff auf die Krim-Brücke verwickelt gewesen sein könnten. "Dies ist eine unbegründete Spekulation Russlands, die wir nicht weiter kommentieren wollen", teilt ein Sprecher des britischen Außenministeriums in der Nacht auf Dienstag mit.

Der russischen Vize-Botschafter bei den Vereinten Nationen (UNO), Dmitri Poljanskij, hatte am Montag vor dem Sicherheitsrat geäußert, dass britische Geheimdienste an dem in der Nacht auf Montag verübten Anschlag beteiligt gewesen sein könnten. "Ich habe von keinem der westlichen Sponsoren des Kiewer Regimes eine Verurteilung dieses Terroraktes gehört. Und wir müssen erst noch herausfinden, inwieweit westliche, insbesondere britische Geheimdienste, an der Vorbereitung und Durchführung dieses Terroranschlags beteiligt waren. Zu viele Dinge deuten darauf hin", sagte Poljanskij.

Krim zurückerobern

Seit Beginn der ukrainischen Gegenoffensive im Juni ist es verstärkt zu Drohnenangriffen auf die Krim gekommen. Die Ukraine hat wiederholt bekräftigt, die seit der international nicht anerkannten russischen Annexion im Jahr 2014 unter Kontrolle Moskaus stehende Halbinsel zurückerobern zu wollen.

(fd/apa)

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