Kritik an WM-Ticketpreise
Verkaufsphase mit Problemen
(03.04.2026) Die Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko sorgt bei Fans ein weiteres Mal für Unmut. Diesmal ist es die aktuelle Verkaufsphase der Tickets, bei der es einige Probleme gab. Zum Start am Mittwoch mussten die Interessenten einige Stunden warten, um auf das Onlineportal der FIFA zu gelangen, auch die Preise wurden deutlich erhöht.
Über 9.000 Euro
Die Nachrichtenagentur AP berichtet, dass in den einzelnen Kategorien im Vergleich zum Verkauf nach der Auslosung im Dezember ein deutlicher Anstieg zu erkennen ist. Für das Finale am 19. Juli im MetLife Stadium in New Jersey bezahlt man in der teuersten Kategorie statt 7.480 Euro bereits 9.470 Euro.
Die FIFA setzt beim Verkauf auf ein dynamisches Preismodell. Dadurch sollen die Preise auch in den Kategorien zwei und drei gestiegen sein. Gleichzeitig ist nicht bekannt, wie viele Tickets überhaupt noch zu verkaufen sind, da immer weiter Tickets zum Verkauf stehen.
Beim Eröffnungsspiel am 11. Juni in Mexiko-Stadt zwischen Mexiko und Südafrika kosteten die Karten bereits um die 2.570 Euro. Allerdings waren diese schnell ausverkauft. Bei anderen Spielen kommt man etwas günstiger weg. Für das Sechzehntelfinale im San Francisco Bay Area Stadion am 1. Juli bekommt man die Tickets bereits ab 237 Euro.
Beschwerde gegen FIFA
Die hohen Ticketpreise sorgen bereits seit längerem für Kritik und Diskussionen. Die Verbraucherorganisation Euroconsumers und Football Supporters Europe legte zuletzt bei der Europäischen Kommission Beschwerde gegen die FIFA ein. Es hieß, dass die FIFA missbrauche ihre Monopolstellung, um Fans überhöhte Preise und unfaire Bedingungen aufzuzwingen.
(sp)