Längste Schlange der Welt!

Netzpython bricht Rekord!

(10.02.2026) Auf der indonesischen Insel Sulawesi ist ein außergewöhnlicher Rekordfund gelungen: Ein weiblicher Netzpython gilt nun offiziell als längste jemals vermessene wild lebende Schlange der Welt. Das Tier misst bei der Messung rund 7,22 Meter, Fachleute schätzen seine tatsächliche Länge in entspanntem Zustand jedoch auf bis zu 7,9 Meter. Damit wurde der Python offiziell in die Guinness World Records aufgenommen.

Rekord-Netzpython wiegt fast 100 Kilo

Die gigantische Würgeschlange, die den Namen „Ibu Baron“ trägt, bringt beeindruckende 96,5 Kilogramm auf die Waage – vergleichbar mit dem Gewicht eines ausgewachsenen Riesenpandas. Aufgrund ihrer Größe ist sie theoretisch in der Lage, Beutetiere von der Statur einer Kuh zu verschlingen.

Netzpythons gelten bereits als die längsten Schlangen der Welt, doch ein derart großes Exemplar in freier Wildbahn wurde bislang noch nie offiziell dokumentiert.

Entdeckt nach Gerüchten über Riesenschlange

Entdeckt wurde „Ibu Baron“ bereits Ende 2025 in der Region Maros auf Sulawesi. Laut Guinness World Records stießen der Wildtierführer Diaz Nugraha und der Naturfotograf Radu Frentiu auf das Tier, nachdem sie Gerüchte über eine ungewöhnlich große Schlange gehört hatten.

Die beiden reisten gezielt in die Region, um das Tier zu finden, zu dokumentieren und wissenschaftlich vermessen zu lassen – mit Erfolg.

Schlange nun unter Schutz

Inzwischen befindet sich der Rekord-Python in der Obhut des lokalen Naturschützers Budi Purwanto, der sich seit Jahren um die Rettung großer Schlangen kümmert. Er stellt ihnen geräumige Gehege zur Verfügung und sorgt für ihre Sicherheit.

Purwanto erklärte, es gehe darum, sowohl „Ibu Baron“ als auch die lokale Bevölkerung zu schützen. In der Vergangenheit kam es in der Region immer wieder zu tödlichen Zwischenfällen, bei denen Menschen – vor allem Kinder – von Würgeschlangen attackiert wurden.

Gefahr für Mensch – und von Menschen bedroht

Auch wenn Netzpythons nicht giftig sind, können sie tödlich sein: Sie töten ihre Beute, indem sie sie umschlingen und ersticken. Gelangen die Tiere in die Nähe von Siedlungen, werden sie daher häufig getötet.

Zusätzlich geraten Netzpythons durch den illegalen Handel mit exotischen Haustieren unter Druck. Viele Tiere werden gejagt, gefangen und verkauft.

Hoffnung auf mehr Naturschutz und Bewusstsein

Die Entdecker gehen davon aus, dass es möglicherweise noch größere Schlangen gibt – etwa in Indonesien oder im Amazonasbecken. Gemeinsam mit Naturschützer Purwanto hoffen sie, dass der Rekordfund das Bewusstsein für den Schutz dieser Tiere stärkt.

Riesenschlangen seien kein Ungeziefer, sondern ein wichtiger Teil des Ökosystems und ein Symbol der Region. Zudem könnten sie – richtig geschützt – auch nachhaltigen Tourismus fördern und Einkommensmöglichkeiten für die lokale Bevölkerung schaffen, erklärten sie gegenüber Guinness World Records.

(fd)

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