Lawinentote in Tirol

Tourengeherin verschüttet

(27.01.2024)

Bei einem Lawinenabgang im Gemeindegebiet von St. Sigmund im Sellrain (Bez. Innsbruck-Land) ist am späten Samstagvormittag eine Tourengeherin ums Leben gekommen. Sie wurde auf dem Gaiskogel (Stubaier Alpen, 2.820 Meter) von Schneemassen verschüttet, hieß es bei der Polizei auf APA-Anfrage. Laut Informationen des Portals krone.at handelt es sich bei der verunglückten Person um eine Frau aus Deutschland. Eine diesbezügliche Bestätigung durch die Polizei stand vorerst noch aus.

Die Alarmierung zu dem Lawinenabgang erfolgte um 11.46 Uhr. Es wurde eine Suchaktion gestartet, an der ein Helikopter und Hundeführer beteiligt waren. Am frühen Nachmittag wurde die Frau in den Schneemassen gefunden, sie konnte aber nur noch tot geborgen werden. Die Lawinengefahr in Tirol war am Samstag zwar als mäßig (Warnstufe 2) eingestuft worden, speziell in hohen Lagen waren laut Warndienst aber schon einzelne Personen in der Lage, ein Schneebrett auszulösen. Im Lauf des Tages wurden mehrere Lawinenabgänge gemeldet, bei denen ebenfalls Wintersportler erfasst wurden - diese kamen aber mit dem Leben davon.

Ebenfalls in St. Sigmund im Sellrain ging auf der Kraspesspitze (2.953 Meter) kurz vor 12.30 Uhr eine Lawine ab. Dabei wurden drei Tourengeher verschüttet, die sich selbst aus den Schneemassen befreien konnten. Schon um 11.22 Uhr hatte es eine Alarmierung wegen einer Lawine in Kaisers (Bez. Reutte) gegeben. Auf der Alples-Pleis-Spitze (Lechtaler Alpen, 2.648 Meter) löste eine dreiköpfige Gruppe rund 200 Meter unterhalb des Gipfels ein etwa 100 Meter breites Schneebrett aus. Dieses riss zwei Männer im Alter von 45 und 43 Jahren mit. Das Duo befreite sich selbstständig aus der Lawine und blieb unverletzt.

Weitere Lawinenabgänge wurden nach 14.00 Uhr aus den Gemeinden Kaunertal (Bez. Landeck) und Neustift im Stubaital (Bez. Innsbruck-Land) gemeldet. Mitgerissen oder verschüttet wurde dabei aber niemand.

(FJ/APA)

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