Leoben: Mutter gesteht Mord

Sohn (11) erstochen

(04.02.2026) Im Fall des toten elfjährigen Buben in Leoben hat die tatverdächtige 39-jährige Mutter ein Geständnis abgelegt. Das bestätigte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Leoben am Mittwoch gegenüber der APA. Der Bub starb an schweren Stich- und Schnittverletzungen.

Notruf durch die Mutter

Die Tat soll sich am vergangenen Freitag in der Wohnung der Familie ereignet haben. Die 39-Jährige wählte selbst den Notruf und verständigte das Rote Kreuz. Als die Rettungskräfte eintrafen, war der Elfjährige bereits tot. Die Mutter wies eigene Schnittverletzungen auf und wurde im Krankenhaus operiert.

In der Wohnung wurden mehrere Messer als mutmaßliche Tatwaffen sichergestellt. Nach bisherigen Ermittlungen gibt es keine Hinweise auf weitere beteiligte Personen. Der Bub war am Tag der Tat nicht mehr in der Schule erschienen.

Untersuchungshaft und Gutachten

Nach ihrer medizinischen Versorgung wurde die Frau in die Justizanstalt Leoben überstellt und befindet sich in Untersuchungshaft. Die nächste Haftprüfung ist in 14 Tagen angesetzt. Ein psychiatrisches Gutachten wurde angeordnet und soll klären, ob die Frau zum Tatzeitpunkt zurechnungsfähig war. Weitere Ermittlungen laufen.

Solltest du in einer Krise stecken oder Selbstmordgedanken haben, erhältst du Hilfe – etwa bei der Psychiatrischen Soforthilfe unter 01/313 30 oder bei der österreichweiten Telefonseelsorge unter 142. Beide Telefonnummern sind rund um die Uhr erreichbar.

(fd/apa)

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