Letzte Generation: 2. Prozesstag

Ex-Aktivisten vor Gericht

(04.03.2026) Unter großem Medieninteresse und erhöhten Sicherheitsvorkehrungen ist am Mittwoch am Wiener Straflandesgericht das Verfahren gegen elf ehemalige Aktivistinnen und Aktivisten der Klimaschutzbewegung "Letzte Generation" fortgesetzt worden. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen im Zusammenhang mit einer Blockade auf der Süd Autobahn (A2) in Niederösterreich am 20. November 2023, die damals für große Aufmerksamkeit gesorgt hatte, Sachbeschädigung und schwere Sachbeschädigung vor.

Die Aktivistinnen und Aktivisten hatten sich an jenem Tag bei Traiskirchen, Vösendorf und Wiener Neudorf in Richtung Wien mit einer Sandsuperklebermischung - sogenannten "Mumienhänden" - auf der Fahrbahn festbetoniert. Die Anklagebehörde sieht darin eine Beschädigung kritischer Infrastruktur sowie eine "abstrakte Gefährdung des öffentlichen Verkehrs". "Versuche, sie mit einem Lösungsmittel von der Fahrbahn zu entfernen, brachten keinen Erfolg", sagte die Staatsanwältin. Die Feuerwehren Wiener Neudorf und Traiskirchen haben die Angeklagten letztlich von der Fahrbahn stemmen müssen. Die Asfinag habe die Fahrbahn erneuern müssen. Die Staatsanwaltschaft verwies auf eine Schadenssumme von 20.000 Euro sowie Einsatzkosten in der Höhe von 5.000 Euro.

"Was wiegt schwerer - eine zeitlich begrenzte Verkehrsbehinderung oder irreversible klimatische Schäden, die ganze Lebensgrundlagen zerstören?", fragte Verteidiger Paul Kessler am Mittwoch in seinem Plädoyer. Die Verteidigung verwies zudem auf "achtenswerte Beweggründe" als Motiv für die Beschädigungen. Die Richterin begann am frühen Vormittag mit den Einvernahmen der Angeklagten.

(apa/mc)

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