Licht aus in Innsbruck

Ab 23 Uhr wird's finster

(06.09.2022) Nach Linz und Salzburg soll nun auch in Innsbruck stufenweise die Beleuchtung öffentlicher Gebäude heruntergefahren werden. Rund 34 Standorte habe die Stadt ins Auge gefasst, die künftig nach 23:00 nicht mehr angestrahlt werden. Das geht allerdings nicht von heute auf morgen. Den Anfang machen Gebäude und Denkmäler wie das Goldene Dachl, der Stadtturm, das Landestheater, die Jesuitenkirche und der Rudolfsbrunnen. Bis Ende des Jahres sollen dann alle Einrichtungen umgestellt werden. Bei manchen Standorten müsse eine Änderung der Programmierung vorgenommen werden, was etwas Zeit in Anspruch nehme, so die Verantwortlichen.

Durch das Abschalten der Beleuchtung ergebe sich Berechnungen zu Folge eine Stromersparnis von jährlich rund 50.000 Kilowattstunden. Dem Innsbrucker Bürgermeister Georg Willi (Grüne) ist es wichtig, ein Zeichen zu setzen, um die Stadtbevölkerung zum Energiesparen anzuregen: "Niemand versteht Kampagnen zum Stromsparen, wenn auf der anderen Seite das öffentliche Leben weitergeht wie bisher."

Innsbruck setzt schon länger auf Nachhaltigkeit beim Stromverbrauch. Bis zum Jahre 2020 wurde die öffentliche Beleuchtung vollständig auf LED umgestellt. Die Stromkosten haben sich aufgrund dessen zwischen 2014 und 2021 fast halbiert.

Landestheater Innsbruck

Beleuchtung am Landestheater Innsbruck

(LS / Apa)

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