Lilli Tagger räumt ab!

Im Viertelfinale beim WTA Linz

(09.04.2026) Österreichs Tennis-Hoffnung Lilli Tagger sorgt beim WTA-500-Turnier in Linz weiter für Aufsehen. Die 18-Jährige steht nach einem starken Auftritt bereits im Viertelfinale – und schreibt damit gleichzeitig ein Stück österreichische Tennisgeschichte. Mit dem Einzug unter die letzten Acht ist auch klar: 👉 Tagger wird erstmals in die Top 100 der Weltrangliste einziehen.

Sieg gegen Top-Spielerin

Im Achtelfinale setzte sich die Osttirolerin gegen die als Nummer drei gesetzte Russin Ljudmila Samsonowa (Weltranglisten-21.) mit 6:2, 7:6 durch – und zeigte dabei über weite Strecken eine beeindruckend souveräne Leistung. Der erste Satz verlief nahezu perfekt. Tagger startete mit einem frühen Break, dominierte die Ballwechsel und stellte mit dem 5:2 die Weichen klar auf Satzgewinn. Nach nur 38 Minuten verwertete sie ihren zweiten Satzball.

Auch im zweiten Durchgang blieb die junge Österreicherin zunächst tonangebend. Sie holte sich das Break zum 2:1 und wirkte lange stabil bei eigenem Aufschlag. Doch dann wurde die Partie plötzlich zur Nervenprobe.

Nervenschlacht im Tiebreak

Beim Stand von 5:4 servierte Tagger bereits auf den Matchgewinn, musste jedoch das Rebreak hinnehmen. Kurz darauf geriet sie unter Druck und sah sich gleich mehreren Satzbällen gegenüber.

In dieser Phase zeigte sie enorme Nervenstärke, wehrte insgesamt vier Satzbälle ab und rettete sich ins Tiebreak.

Dort entwickelte sich ein echter Krimi: Beide Spielerinnen vergaben mehrere Chancen, ehe Tagger nach über zwei Stunden Spielzeit ihren Matchball verwertete und den umjubelten Sieg fixierte.

Emotionen und große Ziele

Nach dem Spiel zeigte sich die 18-Jährige überwältigt. Sie sprach von einem „Traum“, ihr bisher bestes Turnier ausgerechnet in Österreich zu spielen. Vor allem die Unterstützung der Fans in der ausverkauften Halle habe ihr geholfen, die schwierige Phase im zweiten Satz zu überstehen. Gleichzeitig gab sie zu, dass die Schlussphase auch für ihr Umfeld nervenaufreibend gewesen sei. Der Erfolg ist nicht nur emotional bedeutend, sondern auch sportlich entscheidend: 👉 Tagger ist damit fix im Hauptbewerb der French Open in Paris.

Blick auf das Viertelfinale

Im Viertelfinale trifft Tagger entweder auf die für Österreich spielende Anastasia Potapova oder die Deutsche Tamara Korpatsch. Während sie gegen Potapova noch nie gespielt hat, konnte sie Korpatsch im vergangenen Jahr bereits zweimal klar besiegen. Für Tagger ist klar: Die Ziele wachsen weiter. Nach dem nächsten großen Schritt in ihrer Karriere will sie jetzt auch in Linz noch mehr erreichen.

(fd/apa)

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