Lockdown: Kids am Ende

60 % mehr Angstsymptome

(23.03.2021) Unsere Kids sind mit den Nerven am Ende! Laut einer aktuellen Studie der Medizinuniversität Innsbruck haben seit Beginn des zweiten Lockdowns Trauma- und Angstsymptome bei Kindern um 60 Prozent zugenommen. Inzwischen zeigt schon jeder sechste Unter-12-Jährige Symptome, die klinisch relevant sind. Es kommt zu Schlafstörungen, Ängsten und oft sogar zu körperlichen Schmerzen wie Bauchweh.

Kinder- und Jugendanwältin Elisabeth Harasser:
"Wir warnen schon seit Beginn der Corona-Krise vor diesen Folgen. Jetzt haben wir sie schwarz auf weiß. Ich hoffe nur, dass die Politik auch dafür ordentlich Geld in die Hand nimmt. Also für Therapien und ausreichend Plätze. Wir müssen den Kinder ja helfen."

Harasser richtet aber auch einen Appell an alle Erwachsenen im Land:
"Ich höre immer wieder, dass die Ängste und Sorgen der Kinder nicht ernst genommen werden. Das sei angeblich nur Jammern auf hohem Niveau. Das stimmt nicht, den Kindern geht es richtig schlecht. Und das muss ernst genommen werden."

(mc)

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