D: Lockdown nach Weihnachten?

Bund und Länder beraten morgen

(20.12.2021) In Deutschland wurden angesichts der rasanten Verbreitung der neuen Corona-Variante Omikron am Montag erste Stimmen für einen Lockdown laut. Immunologen sind überzeugt, dass nur damit die Überlastung des Gesundheitssystems verhindert werden kann. Der Grünen-Gesundheitspolitiker Janosch Dahmen geht davon aus, dass Deutschland um einen Lockdown Anfang Jänner nicht herumkommen wird. Bund und Länder beraten am Dienstag über das weitere Vorgehen.

"Wir müssen mit unseren Maßnahmen vor die Omikron-Welle kommen. Unser heutiges Handeln bestimmt die morgige Pandemie-Lage", sagte der Grüne Dahmen der Deutschen Presse-Agentur. "Angesichts der äußerst hohen Übertragbarkeit von Omikron werden wir um einen Lockdown nach Weihnachten vermutlich nicht herumkommen. Ein mögliches Szenario wäre ein gut geplanter Lockdown Anfang Januar."

Es sei absehbar, "dass die Omikron-Variante schnell zu einem großen Problem für unser Land wird", sei Omikron doch schneller übertragbar und könne selbst Genesene und auch Zweifachgeimpfte noch infizieren. Er rechne mit einer deutlich steigenden Omikron-Inzidenz und einer noch stärkeren Belastung des Gesundheitswesens. Außerdem seien "zahlreiche krankheitsbedingte Personalausfälle in Bereichen kritischer Infrastruktur wie Gesundheitswesen, Polizei, Feuerwehr oder Lebensmittelhandel ohne Gegenmaßnahmen wahrscheinlich."

Auslastung des Gesundheitssystems

Eine Überlastung des Gesundheitssystems könne nur durch einen bundesweiten Lockdown für alle verhindert werden, sagte der Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie, Carsten Watzl, der Zeitung "Augsburger Zeitung". Denn auch die Booster-Impfungen biete bei Omikron weniger Schutz. Der Drittstich schütze bei Omikron nur zu 75 Prozent vor einer Ansteckung, bei Delta hingegen bei weit über 90 Prozent.

(apa/makl)

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