Lohnnebenkosten senken?

Marterbauer: "Wird sportlich"

(24.02.2026) Die Debatte um eine Senkung der Lohnnebenkosten spitzt sich weiter zu. Während Wirtschaft und Bundesländer Entlastungen fordern, stellt Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) klar: Ohne Gegenfinanzierung wird es keine Senkung geben.

„Wird sportlich“

Für die von der Wirtschaftskammer vorgeschlagene Senkung um fünf Prozentpunkte sieht Marterbauer derzeit „keinen Spielraum“ im Budget. Sein Ziel bleibe, das Staatsdefizit bis 2028 unter drei Prozent des BIP zu drücken.

Deutlich wurde der Minister bei der Frage nach der Finanzierung:
„Ich warte auf Gegenfinanzierungsvorschläge im Volumen von zehn Milliarden Euro – wird sportlich.“

Über die Maßnahme könne man reden, „aber die Finanzierung muss aus dem eigenen Bereich kommen“, so Marterbauer.

Wirtschaft und ÖVP drängen

Staatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl (ÖVP) bezeichnete eine Lohnnebenkostensenkung als „wünschenswert“. Auch Wifo-Chef Gabriel Felbermayr sieht darin einen wichtigen Hebel für Wettbewerbsfähigkeit und höhere Netto-Einkommen. Er schlägt einen schrittweisen Abbau über fünf Jahre vor.

Fiskalrat-Chef Christoph Badelt hält die Finanzierung allerdings für schwierig – es sei denn, man breche „Tabus auf der Steuerseite“, etwa bei klimaschädlichen Subventionen oder einer Erbschaftssteuer.

Niederösterreich macht Druck

Mit der neuen Wirtschaftsstrategie 2030+ fordert Niederösterreich die Entlastung des Faktors Arbeit ab 2027. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) zeigte wenig Verständnis für die Zurückhaltung des Finanzministers. Ziele der Strategie sind mehr Produktivität durch Digitalisierung und KI, weniger Bürokratie sowie stärkere Investitionen in Forschung und Schlüsseltechnologien.

(fd/apa)

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